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Sternzeichen Schütze: Der große Visionär

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BRIGITTE.de: Wie liebt ein Schütze?

Roswitha Broszath: Der Schütze hat sehr große Angst vor Abhängigkeit und diese Angst bringt ihn dazu, dass er ganze Beziehungsgeflechte aufbaut, um nicht von einem Menschen allein abhängig zu sein. Er versucht sich also abzusichern, indem er zum Beispiel eine Beziehung hat, die auf emotionaler Basis läuft, eine andere, die erotisch ist, und als Drittes hat er dann vielleicht noch eine Seelenfreundin. Es ist übrigens Unsinn, dass Schützen nicht treu sind, wie es in manchen Astrologiebüchern steht. Man muss einem Schützen aber viel Raum geben. Er schätzt es nicht, wenn man ihn begrenzt.

BRIGITTE.de: Welche Tierkreiszeichen können ihm diesen Freiraum lassen? Wer passt also besonders gut zum Schützen?

Roswitha Broszath: In jedem Fall der Wassermann. Beide Tierkreiszeichen sind getragen von diesem Geist, das Leben mit Besonderheit zu füllen, sich nicht festlegen zu lassen und immer aufbruchbereit zu sein. Auch Fische passen gut zu Schützen, weil beide einen Hang zum Missionieren haben und das Bedürfnis, das Leben unter einen höheren Gesichtspunkt zu stellen.

Der Zwilling steht im Tierkreis zwar in Opposition zum Schützen, aber auch hier gibt es viele Gemeinsamkeiten: Schütze und Zwilling sind Globetrotter, lieben Reisen, lieben Abenteuer, lieben Sport und suchen den Kontakt zu anderen Menschen, um sich durch sie inspirieren zu lassen. Sie sind beide gern unterwegs, hocken also nicht zu Hause und warten darauf, dass der Partner endlich nach Hause kommt. Der Widder ist ja auch nicht gerade ein Stubenhocker, aber er hat diesen spirituellen Geist nicht, den Schützen haben. Er lebt im Hier und Jetzt, ist irdischer, weshalb er sich an den Höhenflügen des Schützen stoßen wird. Das ist auch ein Konfliktpunkt mit der Jungfrau. Sie ist sehr realitätsbezogen, möchte klare Absprachen, aber genau das will der Schütze nicht. Ein Schütze wird sich sicherlich nicht auf jemanden einlassen, der seinen Höhenflügen Grenzen setzt.

BRIGITTE.de: Gilt das gleichermaßen für Schütze-Frauen und Schütze-Männer?

Roswitha Broszath: Beide sind sehr freie Geister, beide haben Angst vor Abhängigkeit, bei beiden ist das Bedürfnis nach Beziehungsgeflechten stark ausgeprägt. Die Schütze-Frau ist auch nicht die Anschmiegsamste, sie ist kein Schmusekätzchen und mit Sicherheit auch keine klassische Hausfrau. Sie kocht bestimmt gern, aber nur, wenn es ein kreativer Prozess ist. Sie ist nicht unweiblich, aber extrem unabhängig, lässt sich in kein Raster pressen. Sie ist eine starke Partnerin. Wer mit ihr zusammen sein will, darf also kein schwaches Selbstwertgefühl haben. Wenn die Schütze-Frau merkt, dass der Partner geistig nichts zu bieten hat und dann vielleicht noch ihren Höhenflügen Grenzen setzt, ist sie ganz schnell weg. Die Entfaltung, die sinnhafte Lebensgestaltung ist immer wichtiger als die Beziehung. Das wird niemand so formulieren, aber es ist eine innere Entscheidung.

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  • Interview: Katharina Wantoch