Astrologie
Sternzeichen Schütze: Der große Visionär

BRIGITTE.de: Schütze und Schütze, geht das gut?

Roswitha Broszath: Ja, wenn sich beide mit Toleranz begegnen. Durch seinen Drang zu missionieren, vermittelt der Schütze einem manchmal das Gefühl, alles besser zu wissen. Das ist nicht böse gemeint, Schützen eignen sich ja tatsächlich ein enormes Wissen an und haben etwas zu bieten. Aber sie können schon etwas überschießend sein in ihrem Bedürfnis, den anderen auf den rechten Weg zu bringen. Und wenn das unter zwei Schützen so zugeht, dann wird es schwierig. Gut ist, dass sie sich bestimmt gegenseitig den nötigen Freiraum lassen. Hauptsache, sie sehen sich auch mal ab und zu Zuhause.

BRIGITTE.de: Gibt es beim Schützen besondere erotische Vorlieben?

Roswitha Broszath: Der Schütze ist offen für alles, was exotisch ist. Er hat auch eine Vorliebe für Partner, die nicht aus unserem Kulturkreis stammen, die etwas mitbringen, was uns nicht von Kindesbeinen an vertraut ist. Boris Beckers Vorliebe für dunkelhäutige Frauen hat zum Beispiel mit seinem Aszendent Schütze zu tun.

Schützen sind für erotische Finessen zu haben, für Kamasutra oder Carezza, eine Praxis, bei der der Orgasmus im Kopf stattfindet. Auf diese abgehobene Variante fährt der Schütze ab. Alles, was Routine ist, törnt Schützen dagegen vollständig ab. Mehr als für die Liebe brennt das Feuerzeichen Schütze allerdings für Ideale, für Geistiges.

BRIGITTE.de: Was zeichnet den Schützen als Freund aus?

Roswitha Broszath: Seine spannenden Visionen und seine bereichernden Geschichten machen ihn zu einem interessanten Freund. Mit einem Schützen ist es also nie langweilig. Es kann aber passieren, dass er ganz kurzfristig Verabredungen absagt. Wenn ihm etwas ganz Spannendes über den Weg läuft, er eine Lesung von einem großartigen Künstler erleben oder einen Schauspieler treffen kann, dann wird er sich nicht an seine Verabredung gebunden fühlen und das auch ehrlich sagen. Schützen haben eine gandenlose Ehrlichkeit. Sie sind manchmal richtig brüskierend. Damit muss der andere klarkommen.

  • Interview: Katharina Wantoch
Sie interessieren sich für unsere Themen? Kostenlosen Newsletter bestellen