Sternzeichen-header
Tierkreiszeichen

Astrologie
Sternzeichen Skorpion: Nie mit dem Status Quo zufrieden

  • 24 Kommentare
  •  
  •  

BRIGITTE.de: Gilt das für Skorpion-Männer und -Frauen gleichermaßen?

Roswitha Broszath: Frauen-Skorpione haben auch eine sehr erotische Ausstrahlung. Allerdings auch einen Unbedingtheitsanspruch, der zum Konkurrenzkampf mit anderen Frauen führen kann. Man muss da zwischen den Tierkreiszeichen unterscheiden: Der Widder ist wettbewerbsorientiert, der Löwe vergleicht sich automatisch, aber der Skorpion hat eine ganz starke Konkurrenzhaltung und ist sehr ehrgeizig. Er hat ein starkes Machtbedürfnis. Wobei Macht und Machtmissbrauch zwei völlig verschiedene Sachen sind. Es muss auch Menschen geben, die Macht tragen, die das aushalten können. Der Skorpion kann das - und das ist ja nicht negativ.
Jedes Tierkreiszeichen hat seine besonderen Stärken und jedes Tierkreiszeichen hat auch einen Schatten. Zur Persönlichkeit eines Menschen gehört dieser Schatten dazu und nach der Jungschen Analyse ist der Schatten der wertvolle Anteil, der integriert werden muss ins Leben. Der Schatten ist nicht negativ. Nur, wenn man versucht, ihn zu unterdrücken oder wenn man ihn nicht wahrnimmt, dann fängt der Schatten an, ein eigenwilliges Leben zu führen und Unruhe zu stiften - und dann kann es schwierig werden.

BRIGITTE.de: Und der Schatten des Skorpions hat mit Macht zu tun ...

Roswitha Broszath: Ja, der Schatten des Skorpions ist der negative Aspekt der Macht: Wenn man in einen Machtrausch hineingerät und seine suggestive Kraft dazu nutzt, andere für die eigenen Interessen einzuspannen.

BRIGITTE.de: Welchen Interessen gehen Skorpione in ihrer Freizeit nach?

Roswitha Broszath: Skorpione haben einen Hang zur Mystik, sind Menschen, die sich für Tod und Wiedergeburt interessieren, die sich ganz häufig mit dem Buddhismus befassen. Fasziniert sind sie auch von Aikido und Kendo, spirituell gefärbten Kampfsportarten, oder den weicheren Varianten Tai Chi und Chi Gong.
Beim Tanzen darf es etwas animalischer zugehen: Flamenco, bei dem die ganze Wut in den Boden gestampft wird, gefällt dem Skorpion, Tango mag er auch. Außerdem fühlt er sich von der dunklen Seite der Liebe angezogen, vom Tantra, dem Mystischen in der Liebe. So nett nur ein bisschen beieinander sein und sich nichts tun, das ist beim Skorpion auch in der Sexualität nicht gefragt.

BRIGITTE.de: Gibt es Situationen, mit denen Skorpione nicht umgehen können?

Roswitha Broszath: Mit Verrat und mit unerwarteten Wendungen. Skorpione haben häufig schon in der Kindheit einen fixen Lebensplan. Wenn sich dieser Plan zerschlägt, brauchen Skorpione ganz lange, um sich wieder zu finden. Dabei hilft ihnen ihr starker Selbsterhaltungs- und Selbsterneuerungstrieb, ihr stabiler Lebenskern. Wir Astrologen sagen immer, Skorpione haben viele Leben in einem Leben. Nach jedem Bruch wird ein Skorpion wie Phoenix aus der Asche auferstehen.

BRIGITTE.de: Aber vorher leidet er erst einmal ...

Roswitha Broszath: Leid gehört für ihn zum Leben dazu. Ein Skorpion will gar nicht nur nett leben, sondern alles auskosten. Und Liebe, Lust, Leid, Verzweiflung, das ist alles Leben für ihn, dadurch lässt er sich nicht zerstören. Da kann er sogar dran wachsen. Skorpione müssen eine Weile leiden, bis sie zulassen, dass es ihnen wieder gut geht. Wenn sich ein Skorpion neu verliebt, muss er erst mal eine Weile leiden, bis er aus seiner schlechten Beziehung herausgeht. Skorpione müssen sich die neue Liebe mit fast selbstquälerischer Verzweiflung erkaufen. Sie haben etwas Selbstzerstörerisches, das oft mit Schuldgefühlen einhergeht. Niemand hat solche Schuldgefühle wie ein Skorpion.

  • Interview: Katharina Wantoch
  • 24 Kommentare
  •  
  •  
Sie interessieren sich für unsere Themen? Kostenlosen Newsletter bestellen

BRIGITTE im Abo

Jetzt bis zu 30% sparen
und Geschenk sichern