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Astrologie
Sternzeichen Steinbock: Der Gipfelstürmer

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BRIGITTE.de: Wer passt gut zum Steinbock?

Roswitha Broszath: Zuerst werden immer die gleichen Energien genannt, also Stier oder Jungfrau. Aber das kann ein bisschen langweilig werden, wobei Stier und Steinbock schon ergänzende Anteile haben. Der Stier ist sehr sinnlich und genussbetont, der Steinbock nicht unbedingt. Mit der Jungfrau ist sich der Steinbock zu ähnlich. Beide sind auf Ökonomie und Effizienz bedacht. Das ist keine so fruchtbare Verbindung. Ganz wunderbar und häufig zu finden, ist die Kombination Steinbock und Waage. Die beiden müssen sich allerdings sehr zu Toleranz aufrufen, weil sie so unterschiedlich sind. Und wenn man den anderen dann irgendwann ablehnt, weil er etwas lebt, was er selbst nicht kann, vielleicht aber insgeheim furchtbar gern möchte, kann es sehr schwierig werden. Der andere lebt dann psychologisch gesehen einen verleugneten Schattenanteil.

Die Paarung Steinbock und Zwilling kommt auch häufig vor, obwohl die beiden eigentlich sehr unterschiedlich sind. Steinbock und Löwe gibt es nicht so oft, was damit zu tun hat, dass der Steinbock sich alles akribisch erarbeitet, der Löwe hingegen eine Tendenz zum Minimalismus hat, was den Steinbock ärgert. Da kann es zu Reibungen kommen. Außerdem hat der Steinbock eine natürliche Autorität, aber nicht unbedingt eine Selbstwahrnehmung, die dem entspricht. Der Löwe wiederum hat ein extremes Selbstwertgefühl, was dem Steinbock missfällt.

Steinbock und Fische haben oft eine wunderbare Verbindung. Sie ergänzen sich gut. Der Fisch bringt etwas Zauberhaftes, Romantisches ein, was der Steinbock nicht hat, dafür gibt er Sicherheit und ein gutes Lebensgefühl. Ein bisschen schwierig ist die Verbindung Steinbock und Widder. Da stimmt das Tempo nicht. Der Widder ist ein Schnellstarter und Spurter, der Steinbock hat Kondition und teilt seine Kräfte ein.

Steinbock und Krebs stehen in Opposition. Beide haben eine starke Verwurzelung in Tradition und Werten, trotzdem kommt die Paarung nicht so häufig vor. Möglicherweise ist dem Steinbock der Krebs zu empfindsam oder zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Die Innenschau des Krebses und das in der Außenwelt Verantwortung übernehmen des Steinbocks kann Reibung erzeugen.

BRIGITTE.de: Und wie verstehen sich Steinbock und Steinbock?

Roswitha Broszath: Gleiche Zeichen finden sich relativ häufig. Steinbock und Steinbock geht selbstverständlich auch, bloß dürfen dann nicht beide so erfolgsorientiert sein. Zwei Karrierebesessene, die Pflicht und Leistung in den Vordergrund stellen, das geht nicht gut.

BRIGITTE.de: Das klingt so, als hätten wir damit den Schatten des Steinbocks identifiziert.

Roswitha Broszath: Ja, der Schatten des maßvollen Steinbocks ist die Maßlosigkeit, meistens die übermäßige Leistungshaltung. Wenn sie zu sehr ausgeprägt ist, dünnt das Leben aus. Dann wird der Steinbock verbittert und nörgelig, dann versteinert er. Ein Steinbock kann gut vermitteln und Konflikte lösen, aber dass er mit seinen eigenen Problemen hausieren geht oder sich Hilfe sucht, ist eher nicht der Fall. Das kennt er aus der Kindheit auch nicht. Dort hat er gelernt, dass es gefährlich sein kann, sich zu sehr zu zeigen. Deshalb setzen Steinböcke häufig eine Maske auf.

BRIGITTE.de: Sind Steinböcke auch sehr selbstkritisch?

Roswitha Broszath: Das sind sie - durch den Anspruch, den sie haben, und ihr Selbstwertgefühl, das nicht adäquat ist. Steinböcke haben häufig Schwierigkeiten, sich in den eigenen Leistungen zu erkennen. Für sie ist das alles selbstverständlich. Steinböcke werden beruflich manchmal angefeindet, nach dem Motto "Der Bessere ist des Guten Feind". Und der Steinbock ist fast immer der Bessere, auch wenn er selbst das nicht realisiert.

  • Interview: Katharina Wantoch
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