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Sternzeichen Stier: Ein ehrlicher Genießer

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BRIGITTE.de: Hält er auch sein Geld zusammen?

Roswitha Broszath: Ein Stier wird sein Geld nie für irgendeinen Tand zum Fenster hinauswerfen. Ich habe mal einen Stier sagen hören: "Wir haben wenig Geld, wir können uns nur das Beste leisten." Stiere legen also Wert auf Qualität, in jeder Weise - ob bei Kleidung, beim Hausbau oder bei Möbeln. Sie umgeben sich gern mit alten Möbeln, wissen Erbstücke wegen des ideellen Wertes zu schätzen. Und ein Stier legt Wert auf gutes Essen. Das bedeutet nicht, dass er nur in Gourmetrestaurants geht, er weiß durchaus auch die Besonderheit des Einfachen zu schätzen: gute Pellkartoffeln mit einem guten Quark oder einer exzellenten Butter. Allerdings isst er so gern, dass er manchmal zur Fülle neigt. Stiere müssen aufpassen, dass sie nicht des Guten zu viel tun - im wahrsten Sinne des Wortes. Interessanterweise neigen eher die Mai-Stiere zu Übergewicht. Die April-Stiere hingegen sind oft drahtig und sportlich. Genuss gehört aber unbedingt zu allen Stieren dazu.

BRIGITTE.de: Wo liegt der Schatten des Stieres?

Roswitha Broszath: Nicht in der Sturheit, wie man vielleicht denken könnte. Seiner Sturheit ist sich der Stier bewusst, der Schatten aber ist immer etwas Unbewusstes. Beim Stier ist es der Fanatismus. Stiere können sich so in etwas hineinsteigern und eine Sache so sehr verfechten, dass sie tatsächlich die Kontrolle verlieren. Diese feurig-fanatische Seite ist dem Erdzeichen Stier oft nicht bewusst.

BRIGITTE.de: In welchen Berufen finden wir Stiere bevorzugt?

Roswitha Broszath: Sie sind überall da gut, wo etwas wachsen und gedeihen soll. Stiere sind also Landschaftsarchitekten, Gärtner, Landwirte oder Weinbauern. Mit ihrem guten Händchen für Geld findet man sie aber auch an der Börse oder in Banken. Unter den Kunstsammlern gibt es auch viele Stiere, weil ihnen das Sammeln von Werten und Traditionen, von Antiquitäten und Kunst am Herzen liegt. In der Kosmetikbranche fühlen sie sich ebenfalls wohl, weil sie alles mögen, was mit Schönheit zu tun hat. Oft haben sie auch mit Ernährung zu tun, sind Köche, Sommeliers oder Gastronomen. Stiere können eine gute Gastlichkeit herstellen. Im Restaurant eines Stieres wird man sich sofort zu Hause fühlen. Es wird kein cooles Restaurant sein.

BRIGITTE.de: Und vermutlich auch keines mit Nouvelle Cuisine, sondern mit ehrlichen Portionen...

Roswitha Broszath: Ja, Ehrlichkeit ist ohnehin ein guter Stierbegriff. Stiere sind authentisch und ehrlich. Und so versuchen sie auch, ihr Leben zu leben. Es geht ihnen nicht um immer höher, schneller, weiter. Stiere haben vor allem das Bedürfnis, mit sich selbst in Übereinstimmung zu leben, zu sich stehen zu können und zu sagen: "Ich bin mit mir zufrieden und kann das, was ich getan habe, verantworten." Stiere haben ein hohes Verantwortungsbewusstsein, sie sind sehr ausdauernd und extrem treu.

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  • Interview: Katharina Wantoch