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Astrologie
Sternzeichen Waage: Kreativ und aufgeschlossen

Wer das Sternzeichen Waage hat, gilt als ausgeglichen, harmoniebedürftig und diplomatisch. Die ganze Wahrheit über Waage-Geborene verrät BRIGITTE-Astrologin Roswitha Broszath im Interview.

Test: Bin ich eine typische Waage?

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Roswitha Broszath

Roswitha Broszath

BRIGITTE.de: Was sagt uns das Sternzeichen Waage über Waage-Geborene?

Roswitha Broszath: Das Sternbild Waage, so wie wir es heute kennen, existiert erst seit dem Römischen Reich. Vor dieser Zeit wurden die Waagschalen als Klauen des Skorpion betrachtet, die ganze Waage-Konstellation also dem Sternbild Skorpion zugeordnet.

Die Waagschalen haben eine besondere Symbolik und stehen für das Austarieren, was auch zur Jahreszeit passt. In die Zeit der Waage fällt die Tag- und Nachtgleiche. Zur Waage gehört auch Justitia mit ihren Waagschalen der Gerechtigkeit - und der Gerechtigkeitssinn ist bei Waage-Geborenen tatsächlich sehr ausgeprägt.

Waage-Menschen sind nicht von vornherein ausgeglichen, wie immer behauptet wird, das sollen sie erst im Laufe des Lebens werden. So wie das Instrument Waage ja auch nicht von vornherein ausgeglichen ist, sondern erstmal hin- und herpendelt. Gelassenheit gehört also nicht zur Grundstruktur der Waage, kann aber durch innere Arbeit erreicht werden - eine der dominanten Entwicklungsaufgaben der Waage.

Die Waage ist durchaus ein widersprüchliches Zeichen. Gern wird sie ausschließlich als charmant, harmoniebedürftig und diplomatisch dargestellt, dahinter verbirgt sich aber oft etwas anderes, zum Beispiel eine sehr sensible Seele.

Die Waage ist der Liebling der Götter, sie ist am stärksten gesegnet mit Potenzial: Sie ist optimistisch, denkt positiv, hat eine Begabung für Tanz, Schauspiel, Fotografie, Schreiben, und sie hat auch eine ausgeprägt therapeutische Begabung. Ein ganz großes Geschenk ist die Fähigkeit, in allem das Positive zu sehen. "Nicht das Ereignis ist wichtig, sondern das, was man daraus macht." Das gilt für die Waage ganz besonders. Sie ist auf der einen Seite ein absoluter Verdränger, macht aber aus allem etwas Positives. Die Waage darf karmisch gesehen verdrängen, Dinge, die unerträglich sind, darf sie abpolstern. Und das tut sie auch. Bei der Waage ist immer alles wunderbar, auch wenn es noch so harte Herausforderungen in der Kindheit gab.

BRIGITTE.de: Welche Herausforderungen können das sein?

Roswitha Broszath: Oft sind Waagen Ersatzkinder, gezeugt und geboren, weil ein älteres Geschwisterchen gestorben ist, oder sie sind adoptiert worden oder bei den Großeltern aufgewachsen. Häufig werden die Kinder auch in einer Phase gezeugt, in der die Eltern kein sicheres Revier haben, in Übergangssituationen, in denen an Trennung gedacht wird und das Kind dafür sorgen soll, dass die Beziehung Bestand hat. Die Kinder sind dann permanent aufgefordert, Harmonie zu stiften, auszugleichen, zu vermitteln. Deshalb gibt es unter den Familientherapeuten viele Waagen: Sie haben die besondere Fähigkeit, niemanden zu bevorzugen oder zu benachteiligen, und sie sorgen dafür, dass sich niemand übersehen fühlt.

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  • Interview: Katharina Wantoch
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