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Astrologie
Sternzeichen Wassermann: Die Aura des Besonderen

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BRIGITTE.de: Wie sieht es mit seiner Gesundheit aus?

Roswitha Broszath: Auffällig ist beim Wassermann sein nicht adäquates Schmerzempfinden. Wassermann-Geborene haben oft Erkrankungen, die eigentlich mit großen Schmerzen einhergehen, die sie aber nicht wahrnehmen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Symptome nicht ernst genommen werden. Wassermänner haben häufig Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Da sie sehr stark auf Reize von außen reagieren, auch auf Disharmonie in ihrem Umfeld, macht sie das in Verbindung mit den Nahrungsmittelunverträglichkeiten anfällig für bestimmte Krankheiten. Chronische Schleimhautentzündungen - häufig im Darm - kommen beim Wassermann zum Beispiel vor. Weitere Schwachstellen sind die Venen. Wassermänner leiden häufig an Durchblutungsstörungen. Auch das Nervensystem und die Schilddrüse des Wassermanns sind anfällig. Durch Allergien gerät sein Immunsystem leicht aus dem Gleichgewicht. Wassermänner haben oft Einschlafschwierigkeiten, weil die Fülle der Ideen, die sie haben, sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Als Kinder leiden sie häufig am ADHS-Syndrom, weil sie von Reizen überflutet werden.

BRIGITTE.de: Was ist der Schatten des Wassermanns?

Roswitha Broszath: Wassermänner haben sehr viele Vorzüge, aber wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Ein Schatten des Wassermanns ist seine Unverbindlichkeit, wenn er sie zu stark lebt und niemanden an sich ranlässt. Wassermänner können von schneidender Kälte sein und ihr Umfeld richtig abstrafen.

Der Wassermann ist immer auf der Suche nach dem Idealzustand. Weil es den nicht gibt, ist ein weiterer Schatten des Wassermanns die Unzufriedenheit. Ein Wassermann ist nie zufrieden mit dem Erreichten, aber ich würde das als konstruktive Unzufriedenheit bezeichnen. Sie lässt ihn nicht im Status Quo verharren, aber sie kann auch nerven, vor allem in der Partnerschaft. Aber diese Unzufriedenheit kann man dem Wassermann nicht anlasten. Sie kommt zum einen aus der Suche nach Vollkommenheit. Das Unstete, das auch typisch für ihn ist und ihn immer weitertreibt, kann aber auch daraus resultieren, dass der Wassermann oft in besonderen Situationen geboren wird. Wenn jemand im Krankenwagen, im Flugzeug oder in der Taxe auf die Welt kommt, ist das eine Wassermannentsprechung. Es sieht bei der Geburt zunächst so aus, als dauerte es noch, und dann kommt das Kind urplötzlich - übrigens ein Wassermannbegriff. Deshalb sind Wassermänner Personen, die schwer in einer Situation ausharren können, die manchmal auch befürchten, aus einer Situation nicht rechtzeitig herauszukommen, und auch Angst vor Enge und Begrenzung haben. Nach außen wirken Wassermänner oft ganz ruhig, aber innerlich stehen sie häufig unter einer großen Spannung, die sie durchs Leben treibt.

Wassermann-Geborene haben ein starkes Unrechtsbewusstsein, sonst würden sie sich nicht für Außenseiter und Entrechtete engagieren, obwohl dieses Engagement sicher auch daher rührt, dass sie sich selbst oft als Außenseiter empfinden. Obwohl sie Gleichberechtigung so sehr propagieren, messen Wassermänner privat gern mit zweierlei Maß. Für sich selbst beanspruchen sie mehr Freiheit und Entwicklungsmöglichkeiten als sie dem Partner zugestehen. Mit einem Wassermann zusammen zu sein ist spannend, aber man muss diese Beziehung immer wieder neu aufbauen. Einen Wassermann kann man nicht an sich binden, er liebt nach dem Prinzip der Freiwilligkeit. Er weiß, dass er in der Hauptsache sich selbst und seinem eigenen Gewissen gegenüber eine Verpflichtung hat und sich nicht einem anderen Menschen ganz und gar offenbaren muss. Wassermänner sind schon eigenwillige Menschen, was sich auch im Äußeren zeigt. Wenn Menschen auffällig angezogen sind, haben sie häufig eine starke Wassermannbetonung.

Die ganze Punkbewegung gehört übrigens auch zu Wassermann: das Styling, die Ablehnung des Establishments, gegen die Gesellschaft, gegen verhärtete Strukturen und Normen anzugehen. Der Wassermann ist prädestiniert dafür, verkrustete Strukturen aufbrechen. Er wird auch häufig in Familien hineingeboren, in denen sich Strukturen zu sehr verfestigt haben. Und dann kommt dieses außergewöhnliche Kind, mischt den Laden auf und sorgt für Veränderung. Gedankt wird ihm das häufig übrigens nicht.

  • Interview: Katharina Wantoch
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