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Tierkreiszeichen

Astrologie
Sternzeichen Widder: Spontan und leidenschaftlich

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BRIGITTE.de: Eher nach dem Motto: "Konkurrenz belebt das Geschäft"?

Roswitha Broszath: Ja, ein Widder findet es belebend, sich mit anderen zu vergleichen. Er sucht den positiven Wettbewerb, das ist typisch für ihn. Wobei man vorsichtig sein muss, denn Widder ist nicht gleich Widder. Innerhalb des Zeichens gibt es sehr unterschiedliche Ausprägungen.

Im Vorgeburtlichen finden wir bei Widdern oft besondere Lebenssituationen, die auch für eine spätere psychologische Prägung stehen. Es kann sein, dass die Mutter sehr jung schwanger wird und ihr jemand auszureden versucht, das Kind zu bekommen. Ist das Kind dann auf der Welt, kann es passieren, dass sich die Mutter mit der Situation allein gelassen fühlt und ihr alles zu viel wird. Oder Widder-Kinder wurden vorehelich gezeugt und spüren, dass sie nicht so ganz in die Situation passen. Sie müssen sich dann sehr anpassen, was bei ihrem Temperament eine schwierige Herausforderung ist.

Einige Widder haben eine sehr starke Tendenz, sich zu hinterfragen. Sie springen nicht ins Leben hinein und sagen: "Hier bin ich, alles hört auf mein Kommando". Sie haben oft Entscheidungsschwierigkeiten, weil sie sich so stark hinterfragen, dass ihre Energie verwässern kann. Dann gibt es Widder, bei denen das Vaterbild geschwächt ist und als psychologisches Muster später Versagens- und Entscheidungsängste zumindest phasenweise auftreten können. Zum Beispiel kann der Vater sich noch in der Ausbildung befinden und die Mutter für die Absicherung der Existenz zuständig sein. Das schwächt die Position des Vaters im Familienverband.

Wieder andere Widder haben in der Kindheit starke Spannungen zwischen den Eltern miterleben müssen und dadurch eine besondere Eigenschaft gewonnen: Sie können Disharmonie bei anderen Menschen ausgleichen, sind also geborene Therapeuten. Die letzten Grade des Tierkreiszeichens Widder haben oft eine unglaublich starke Durchsetzung, gleichzeitig aber die Tendenz, sich extrem zu kontrollieren, weil sie befürchten, den anderen zu viel zu werden.

BRIGITTE.de: Abgesehen von der Politik, welche weiteren Berufsfelder ziehen Widder an?

Roswitha Broszath: Der Widder hat ein starkes Unrechtsbewusstsein und setzt sich für Recht und Gesetz ein, sehr häufig bei der Polizei, gern auch bei der Umweltpolizei. Widder interessieren sich für Kriminologie, oft auch fürs Militär. Typisch Widder wäre zum Beispiel, zum Militär zu gehen und dort Jura zu studieren, auch ein beliebtes Betätigungsfeld für dieses Tierkreiszeichen.

Widder sind gut in allem, was mit Mechanik und Konstruktion zu tun hat, sind häufig Piloten oder Rennfahrer. Weil Widder das Zeichen mit der größten Faszination für Sport ist, finden wir unter den Hochleistungssportlern viele Widder, Franziska van Almsick zum Beispiel. Wenn ein Widder nicht ins Sportstudio gehen kann, bekommt er geradezu Entzugserscheinungen. Ein durchgestylter, gesunder Körper ist ihm sehr wichtig.

Unter den Widdern gibt es auch hervorragende Therapeuten, die vor allem am Körper arbeiten, etwa mit Alexandertherapie, Pilates oder Bioenergetik. Widder sind sehr gut darin, Menschen seelisch aufzurichten, indem sie den Körper aufrichten.

  • Interview: Katharina Wantoch
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