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Sternzeichen Zwillinge: Die rasenden Reporter

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BRIGITTE.de: Hat das auch etwas mit dem Schatten der Zwillinge zu tun?

Roswitha Broszath: Nein, der Schatten der Zwillinge ist der beißende Spott, mit dem sie sich auch selbst weh tun können. Kabarettisten sind ganz häufig Zwillinge, weil Zwillinge so treffend formulieren können wie kein anderes Tierkreiszeichen.

Auch der Spieler, der sich irgendwie durchs Leben laviert, ist ein Schatten der Zwillinge. Böse Zungen attestieren Zwillingen Verschlagenheit. Das geht zu weit, aber Zwillinge müssen schon aufpassen, dass sie sich nicht in ihren eigenen Ausreden verfangen.

Kein Schatten, aber eine Crux von Zwillingen ist ihre Entscheidungsschwierigkeit. Oft überlegen sie sehr lange, damit sie sich ja nicht leichtfertig für etwas entscheiden, um am nächsten Tag festzustellen, dass sie die falsche Wahl getroffen haben. Das liegt in ihrer Tendenz begründet, alles von allen Seiten zu betrachten und zu beleuchten.

Das schauspielerische Talent, das Zwillinge haben, kann auch zum Schatten werden, wenn der Zwilling zum Nachahmer wird. In der Kindheit haben Zwillinge häufig eine Tendenz zum Kaspern, spielen gern den Clown, um sich damit aus einer ernsten oder unangenehmen Situation herauszuwinden.

BRIGITTE.de: Manche Zwillinge machen ihr schauspielerisches Talent zum Beruf. Welche prominenten Vertreter gibt es da?

Roswitha Broszath: Angelina Jolie, die Weltreisende, ist ein typischer Zwilling. Nicole Kidman sieht man den Zwilling regelrecht an. Zwillinge-Frauen haben häufig eine grazile Gestalt, ein feines Gesicht und so einen schönen, vergeistigten Ausdruck.

Bei den Schauspielern sind Johnny Depp, Joachim Król und Clint Eastwood typische Zwillinge. Letzterer verkörpert die nachdenkliche Seite der Zwillinge, den großen Schweiger. Es ist nämlich nicht so, dass Zwillinge ihre Umwelt permanent zutexten.

BRIGITTE.de: Wie lieben Zwillinge?

Roswitha Broszath: Sie können schon leidenschaftlich sein, aber Sexualität ist für Zwillinge eher ein mentales Vergnügen und weniger ein emotionales. Häufig trennen Zwillinge das Emotionale vom Beziehungsgeschehen. Tiefe Gefühle können ihnen Angst machen. Sie lassen sich nicht gern ins Herz schauen, um sich nicht angreifbar zu machen.

Zwillinge haben so viel vor in ihrem Leben, möchten sich entfalten und um die Welt rasen. Eine verschlingende, besitzergreifende Beziehung wäre für sie deshalb nicht auszuhalten. Sie brauchen eine gesunde Distanz.

Leidenschaftliche Liebeserklärungen sind auch nicht Zwillinge-like, obwohl sie mit Worten ja sehr gut umgehen können, aber Liebesschwüre finden sie schnell schwülstig. Für Menschen, die damit nicht umgehen können, mag das befremdlich sein. Auch mit ihrem Humor kann nicht jeder umgehen. Für die Zwillinge selbst hat er etwas Heilendes. Sich ein bisschen selbstironisch zu betrachten, ist eine wunderbare Energie, um mit den Härten des Lebens umzugehen.

Häufig gibt es bei Zwillingen eine Tendenz zu jüngeren Partnern, vermutlich, weil der Zwilling selbst etwas ewig Junges hat, etwas Frisches, Unbekümmertes, was er sicherlich auch seiner Neugier zu verdanken hat.

Sexuelle Treue ist für Zwillinge nicht das Maß aller Dinge, was nicht heißt, dass sie untreu sind. Es gibt kein Tierkreiszeichen, das so eine hohe soziale Treue hat wie Zwillinge, aber erotische Treue bedeutet ihnen nicht so viel. Einen Flirt oder ein erotisches Abenteuer wird ein Zwilling nicht als Bedrohung für die Beziehung werten. Im Gegenteil: Es kann sogar sein, dass er das als bereichernd für die eigene Beziehung empfindet.

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  • Interview: Katharina Wantoch
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