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So funktioniert der "Schätz-O-Mat": Ziehen Sie den Regler mit der Maus auf Ihren Schätzwert und erfahren Sie in der Auswertung, ob Sie richtig getippt haben - und wie viel ein Mann in diesem Beruf verdient.
Der große Unterschied: Das haben Frauen nicht verdient!
Auch im Jahr 2012 verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 23 Prozent weniger als Männer. Seit Jahren hat sich daran nichts verändert. Im Vergleich zu anderen Ländern Europas stehen die deutschen Frauen damit besonders schlecht da: Denn im europäischen Durchschnitt beträgt der so genannte "Gender Pay Gap" laut Statistischem Bundesamt 16,4 Prozent.
Die Gründe für den Gehaltsunterschied sind vielfältig: Vielen Frauen ist es unangenehm, mit harten Forderungen in ein Gehaltsgespräch zu gehen und ihre Vorgesetzten regelmäßig um Gehaltserhöhungen zu bitten - deshalb geben sie sich häufig mit weniger zufrieden als ihre männlichen Kollegen. Sie arbeiten bevorzugt in sozialen Berufen, in denen die Gehälter sowieso meist niedriger sind als in den männlich dominierten technischen Berufen. Frauen haben eher Teilzeitstellen, setzen für Schwangerschaft, Kindererziehung, Arbeit im Haushalt oder Pflege älterer Angehöriger im Job aus und kommen so auf geringere Einkünfte. Schließlich sind Frauen auch in gutbezahlten Führungspositionen seltener zu finden. Das alles drückt die Gesamtbilanz.
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Auch wenn es selten vorkommt, dass zwischen einem Kollegen und einer Kollegin auf gleicher Hierarchieebene und mit ähnlichen Arbeitsaufgaben gravierende Gehaltsunterschiede bestehen - insgesamt zeigt die Statistik, dass die Arbeitszeit der Frauen im Schnitt billiger ist als die der Männer. Dagegen protestieren Frauen jedes Jahr im März am Equal Pay Day. Wer mitmachen will, trägt an diesem Tag eine rote Tasche. Mehr Informationen gibt es auch auf der Equal Pay Day-Homepage.
Wie stark sich die Gehälter unterscheiden, ist von Branche zu Branche verschieden, wie unser "Schätz-O-Mat" oben auf der Seite deutlich macht. Schätzen Sie doch mal, wer wie viel bekommt!
Das Tool wird Ihnen in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner FAZjob.NET und dem Beratungsunternehmen PersonalMarkt präsentiert.















Frauen und Männer sind gleichermaßen aufgerufen, eine gerechtere Bezahlungsverteilung nach Branchen jund nicht nach Geschlechtern zu forden.