2. Lassen Sie sich nicht blockieren!
Ganz wichtig ist: Bremsen Sie sich nicht, indem Sie dieses oder jenes Ziel gleich als unrealistisch verwerfen. Denn das hat wahrscheinlich weniger mit Realismus als mit Ängsten und einem zu negativen Selbstbild zu tun. Viel konstruktiver ist es, zu überlegen, wie Sie auch scheinbar weit entfernte Ziele erreichen können.
Wenn Sie sich oft gelähmt und hilflos fühlen, sobald Sie an Ihre Ziele und Wünsche denken, sind Sie wahrscheinlich mental blockiert. Um sich gar nicht erst in einer Blockade festzufahren wie ein Auto im Treibsand, empfehle ich Ihnen die "Stopp-Technik":
Wenn Sie merken, dass Sie im inneren Kuddelmuddel versinken, sagen Sie zunächst laut und deutlich: "Stopp!" Stehen Sie dann auf, bewegen Sie sich und atmen Sie bewusst tief ein und aus. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes, und sei es, dass Sie nur aus dem Fenster schauen. Das mag Ihnen merkwürdig vorkommen, aber es funktioniert. Nur durch starke Unterbrecher erreichen wir, dass wir wieder klarer im Kopf werden und mit Abstand auf unsere Situation schauen können. Falls Sie sich trotzdem noch wirr und ungut fühlen: Brechen Sie ganz ab und tun Sie etwas, was Ihnen Spaß macht und Sie ablenkt - zum Beispiel spazieren gehen oder Freunde treffen.
Erst wenn Sie genug Abstand gewonnen haben und sich wieder entspannter fühlen, machen Sie den nächsten Anlauf, sich mit Ihren Zielen zu beschäftigen.











