4. Nicht festhalten - schwimmen lernen!
Aber ist es nicht riskant, die Karriere in die eigenen Hände zu nehmen und selbst zu entscheiden, wohin die Reise gehen soll? Hinter dieser Frage steht oftmals die Vorstellung, dass es immer sicherer ist, an dem Job festzuhalten, der uns heute ernährt. Doch nicht das eigene Entscheiden, sondern vielmehr das Festhalten an einem ungeliebten Job ist riskant. Denn erst einmal ist es schwer abzusehen, wie sich unser Job morgen entwickelt. Und sollte man Ihnen übermorgen tatsächlich den Stuhl vor die Tür stellen, fehlt Ihnen die Kompetenz Ihr eigener Karrieremanager zu sein.
Mancher denkt, für die Sicherheit seines Arbeitsplatzes zu sorgen, indem er fleißig ist, brav seinen Job macht und "loyal" ist. Es ist dann ein böses Erwachen, wenn er feststellt, damit viel weniger attraktiv für seinen Brötchengeber zu sein, als er gedacht hat. Es mag Zeiten gegeben haben, in denen es klug war, sich möglichst hartnäckig am Beckenrand festzuhalten. Heute ist es in meinen Augen die bessere Strategie, schwimmen zu lernen.
Tom Diesbrocks praxiserprobter Ratgeber "Jetzt mal Butter bei die Fische - Das Selbstcoachingprogramm für Ihre berufliche Neuorientierung" hilft dabei, Jobwechsel-Pläne in die Tat umzusetzen - von der Ideenfindung über den Umgang mit inneren Widerständen bis zur Entscheidung. (Campus Verlag, 239 Seiten, 19,99 Euro)










