Coaching: Training fürs Job-Leben

Probleme am Arbeitsplatz? Angst vor der eigenen Courage? Job in Gefahr? Höchste Zeit für ein gutes Coaching!

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Das Leben spielt Sudoku mit uns: Eben hat noch alles gepasst, kaum sind wir zwei Schritte weiter, haut schon wieder alles nicht mehr hin. Kein Wunder, dass sich das japanische Zahlenrätsel zum Volkssport entwickelt. Standort, Weg und Ziel immer wieder neu bestimmen - das gehört zu unserem Alltag. Auch und gerade beruflich. Die Fragen häufen sich, und Antworten sind nicht leicht zu finden. Und nicht immer schaffen wir die Neupositionierung im Job allein. Weil wir es nicht gelernt haben. Und weil wir zwischen Meetings, Mailbox und Mathe-Aufgaben der Kinder kaum Gelegenheit haben, uns ernsthaft Gedanken zu machen: Soll das eigentlich immer so weitergehen? Und wenn nicht, was dann?

Was tun, wenn das Unbehagen im Job überhand nimmt? Mit professioneller Hilfe lässt sich oft ein Weg aus der Krise finden. Sich Zeit und Raum nehmen, um einen Schritt zurückzutreten und die Situation mit Abstand zu betrachten - genau dabei hilft ein Coach, und zwar nicht nur Führungskräften. Er steht am virtuellen Spielfeldrand unseres ganz realen Lebens, achtet im Match auf jedes Detail, strukturiert die nächsten Spielzüge. Ein Coach ist Partner oder Partnerin, nicht Schiedsrichter und nicht Retter. Die Verantwortung für alles, was geschehen wird, liegt bei uns.

Wobei das "Wir" durchaus wörtlich zu nehmen ist. Denn Coaching ist längst keine geheime Chefsache mehr. Ob Teamleiterin, Sachbearbeiterin oder Existenzgründerin - Coaching macht Sinn für alle, die im Beruf an einem Wendepunkt stehen und neue Prioritäten setzen müssen, die unzufrieden sind, weil sie nicht vorankommen, oder bei denen die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ob Karriere-, Bewerbungs-, Medien- oder Existenzgründungs-Coaching, wir haben die Wahl.

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  • BRIGITTE Heft 22/06
    Text: Stefanie Winter
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