Erfolg im Beruf: Sechs neue Regeln

Mehr Freude, mehr Spielraum, mehr Erfolg im Beruf: Hier sind sechs neue Gebote für den Job, die Sie bestimmt zufriedener machen.

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1. Lobe deinen Chef

Es gibt viele Gründe, vom Chef genervt zu sein. Warum Sie ihn trotzdem loben sollten? Weil es die klügste Art ist, ihn zu manipulieren. Diese Kunst der "Führung von unten", wie es im Fachjargon heißt, ist allerdings nicht immer so einfach: Grundsätzlich interessiert sich der Chef nicht wirklich für die Meinung des Mitarbeiters, sondern ist überzeugt, dass umgekehrt alle sich nach seiner Meinung verzehren sollten. Auf keinen Fall sollte das Cheflob den Eindruck erwecken, es sei gnädig und gönnerhaft. "Sie sind ein toller Chef", so ein Wischiwaschi-Satz reicht nicht. Besser ist, man lobt konkrete Ereignisse "Ich fand es gut, dass Sie mir im Fall X die Leitung der Gruppe zugetraut haben."

Lobt man den Chef geschickt, wird man erreichen, dass er einen schätzt und im besten Fall immer wieder die Nähe sucht. Mit einem über seine Ideen und anstehende Entscheidungen spricht. Und schon kann den Chef dazu zu bringen, dass er gut findet, was man selbst gut findet. Lobt man zum Beispiel eine Idee des Chefs, die einen selbst weiterbringen könnte, dann wird er noch fester an die Idee glauben.

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  • Texte: Beatrix Gerstberger, Andrea Benda, Stefanie Hellge, Friederike Dithmer, Stefanie Hentschel, Georg Cadeggianini
    Fotos: Katrin Binner
    Ein Artikel aus der BRIGITTE 6/2011
Letzte Kommentare
  • Anita
    am 10.04.11 um 19:03
    @paulla

    Weil Leute wie ich, die im Blaumann an Schaltschränken rumreparieren nicht die Zielgruppe sind.
    Ich interessiere mich weder für Mode noch Diäten und lese diese Zeitschrift fast nur beim Arzt.
    Das Einzige, was mich regelmäßig anspricht, sind die Dossiers.

  • anni
    am 10.04.11 um 17:26
    Ich kommentiere zum ersten Mal einen Artikel, aber dieser hat mich sofort an den Rechner "verfügt". Beim lesen hab ich so oft zustimmend genickt, dass ich euch unbedingt danke sagen muss! Besonders die Geschichte mit den Netzwerken hat mir aus der Seele gesprochen. Unbewusst hab ich schon lange gespürt, dass ich damit nicht so viel anfangen kann; nur traut man sich ja kaum, das laut zu sagen.
    Auch dass es kein Makel ist, an entsprechender Stelle zu sagen, dass man was nicht kann, finde ich sehr befreiend.
    Mit dem Wissen geht es mir zukünftig in meinem Job - der mir überwiegend schon Spaß macht - auf jeden Fall noch besser!
  • paulla
    am 17.03.11 um 15:47
    Warum wird in dieser Art von Artikeln immer davon ausgegegangen, dass alle Menschen im Büro arbeiten ?
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