Gehaltsverhandlung: So bekommen Sie mehr Geld

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Tipps für Berufseinsteiger

Gehaltscoach Martin Wehrle gibt Berufsanfängern den gleichen Tipp wie allen anderen: "Pokern Sie hoch - es lohnt sich!" Sie sollten dabei allerdings nicht zu weit gehen. Erkundigen Sie sich im Vorfeld nach Ihrem Marktwert. Beim Einstieg in den Beruf sind fünf bis zehn Prozent mehr drin als das Standardgehalt, ist sich Wehrle sicher.

Denn auch bei Berufsanfängern gilt: Wer sich unter Wert verkauft, wird auch so beurteilt. Chefs suchen keine Durchschnitts-Mitarbeiter zu Discounter-Preisen. Sie suchen Spitzenkräfte - und die haben eben ihren Preis.

Sie sollten sich allerdings nicht nur allein über Ihre Gehaltsforderungen als Spitzen-Kraft ausweisen. Machen Sie in Ihrer Bewerbung und beim Vorstellungsgespräch Werbung für Ihre Qualifikationen und Talente. Dann wird sich Ihr Gegenüber auch nicht von Ihren Gehaltswünschen abschrecken lassen.

Wenn Sie ein Gehalt fordern, sollten dabei unbedingt immer das Jahresgehalt angeben. Warum? Weil in ihm Weihnachts- und Urlaubsgeld enthalten sind. Wenn Sie nur vom Monatsgehalt sprechen, könnten Sie dabei deutlich schlechter wegkommen. Ein Beispiel: Sie fordern ein Monatsgehalt von 3.000 Euro. Aufs Jahr hochgerechnet kommen Sie dann auf insgesamt 36.000 Euro. Aber eigentlich wollen Sie auch noch Weihnachts- und Urlaubsgeld haben. In der Regel macht das 1,5 Gehälter zusätzlich aus, sodass sie auf insgesamt 40.500 Euro im Jahr kommen.

"Geheime Tricks für mehr Gehalt - Ein Chef verrät, wie Sie Chefs überzeugen"
Martin Wehrle
Econ Verlag
20 Euro

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  • Artikel vom 27.06.2008
  • Text: Britta Hesener
    Foto: Leon/ Getty Images
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