BRIGITTE.de: Herr Kitz, Herr Tusch, warum sind so viele Berufstätige frustriert?
Volker Kitz und Manuel Tusch: Unserer Meinung nach liegt das daran, dass die Erwartungen an ihre Arbeit zu hoch sind. Sie soll Spiel, Spaß und Spannung bieten, Selbstverwirklichung, Lebenssinn, Anerkennung, nur nette Leute um einen herum, und natürlich viel Geld. Aber kein Job der Welt kann uns all das auf einmal geben.
BRIGITTE.de: Sie plädieren in Ihrem Buch also dafür, dass man sich mit bestimmten Macken seines Jobs einfach abfinden muss?
Kitz/Tusch: Abfinden nicht unbedingt. Uns ist es erstmal wichtig, die Einsicht zu vermitteln, dass ein Job immer bestimmte Macken hat. Insofern ähnelt der Beruf einer Liebesbeziehung: Den perfekten Partner gibt es nicht, und ebenso wenig gibt es den perfekten Job.
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