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Entspannen Sie sich: Sie brauchen nicht spätabends in zugigen Hinterhofeingängen auf verdeckte Job-Vermittler zu warten, größere Bargeldmengen mit Einmachgummis gebündelt in der Hosentasche. Sie müssen auch nicht den Sohn Ihrer Nachbarin dazu bringen, eine zugangsgeschützte Job-Datenbank zu knacken. Und es ist keineswegs so, dass die Geschichte der Bewerbungs-Ratgeber in weiten Teilen neu geschrieben werden müsste. Aber:
Zwei Drittel aller Jobs gehen unter Ausschluss der Öffentlichkeit über den Tisch. Werden also eher unterm Tisch gehandelt. Wer sich weiterhin nur auf Stellenanzeigen verlässt, verpasst deshalb jede Menge gute Chancen. Job-Offerten in großen Tageszeitungen machen Sinn für Firmen, die mittel- bis langfristig planen, die systematisch Nachwuchs heranziehen wollen oder schon weit im Voraus wissen, dass eine Stelle neu zu besetzen ist. Unsere Arbeitswelt ist aber sehr viel schnelllebiger geworden. Aufwändige Projekte werden zwar in der Regel mit Bordmitteln vorbereitet, aber wenn es dann heißt: "Los geht's!", braucht man oft ganz schnell neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Ideen kompetent umsetzen können.
Besonders extrem war dies zu Zeiten des Internet-Booms, als eine ganze Branche plötzlich zum Projekt wurde und überall händeringend Leute gesucht wurden. Natürlich gab es auch Stellenausschreibungen, aber viel öfter wurde intern rumgefragt: "Weißt du nicht noch jemanden?" Nach gleicher Methode gehen heutzutage Firmen vor, die sich die hohen Kosten für die Anzeige in der "Süddeutschen" oder der "Frankfurter Allgemeinen" einfach nicht leisten können - oder wollen, weil sie zum Beispiel gerade nur eine befristete Schwangerschaftsvertretung brauchen. Oft genug ist Personalchefs aber auch das Risiko einer Neubesetzung per Anzeige einfach zu hoch. Sie setzen lieber auf Mitarbeiter ihres Vertrauens, die ihnen signalisieren: "Ich weiß da eine, mit der habe ich schon gearbeitet, die ist gut."
Sie werden's schon gemerkt haben: Auf dem geheimen Stellenmarkt können Sie nichts erzwingen, aber sehr viel möglich machen. Zum Beispiel mit unserem 7-Stufen-Programm auf den folgenden Seiten. Wenn Sie es Schritt für Schritt absolvieren, ist das die beste Investition in Ihre Job-Zukunft.











