Bewerbung

Richtig bewerben: 10 Bewerbungsmythen aufgedeckt

Schwitzen Sie über der nächsten Bewerbung, fragen sich, wie Sie sich richtig bewerben? Zwei Experten geben Tipps und decken zehn gängige Bewerbungsmythen für Sie auf.

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Sich richtig bewerben

Foto: istockphoto.com

Die Erfolgsbewerbung für alle Fälle gibt es nicht - dafür aber jede Menge Blockaden und Missverständnisse, die Bewerberinnen plagen. Grundsätzlich gilt: Wer nicht probiert, hat schon verloren. Aber wer sich traut, kann auch positive Überraschungen erleben, weil sich richtig bewerben auch keine Zauberkunst ist. Nicht jeder Bewerbungsmythos ist wahr! Wir haben für Sie zwei Experten nach den häufigsten Bewerbungsirrtümern gefragt - und Tipps erhalten, wie Sie sich richtig bewerben können.

Mythos Nr. 1: Auffallen um jeden Preis

Viele Bewerberinnen denken, sie müssten im Bewerbungsprozess wie eine Art Zauberin gegenüber dem Arbeitgeber auftreten: Für jedes Problem eine Lösung, auf jede Frage eine Antwort parat haben. "Stimmt nicht", sagt der Wirtschaftsjournalist und Autor Florian Vollmers. Nicht zuletzt in Zeiten der Krise legen Personaler Wert darauf, dass Sie sich als Bewerberin selbst realistisch einschätzen können. Eigenschaften wie Verlässlichkeit, Treue, Gründlichkeit und saubere Arbeit können schwerer wiegen als das Superfrau-Image. "Einen individuellen Winkel zu finden ist am wichtigsten", stimmt auch Karriere-Beraterin Svenja Hofert zu. "Immer noch übernehmen ca. 30 Prozent der Bewerberinnen einen Slogan von der Website der potenziellen Arbeitgeber, weitere 60 Prozent schreiben Standardphrasen aus Bewerbungsratgebern ab. Es bleiben ca. zehn Prozent mit wirklich individuellen Bewerbungen."

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  • Text: Undine Zimmer Teaserfoto: istockphoto.com
Letzte Kommentare
  • DieDea
    am 21.11.11 um 20:00
    Seit wann sind denn ältere Arbeitnehmer seltener krank? Oder werden die Krankheitszeiten der Kleinkinder von jüngeren Arbeitnehmern in diese Statistik miteingerechnet? Ansonsten widerspricht diese Aussage ja jeder gesunden Logik...
  • schnellerzurstelle
    am 14.03.11 um 14:49
    Hier möchte ich ergänzen, dass es sehr auf die Unternehmensgröße ankommt. Bei größeren Unternehmen bewerben sich so viele Menschen initiativ, dass man sich die Mühe und das Porto zumeist sparen kann; Ausnahme: Man ist ein absoluter Überflieger oder hat zumindest etwas wirklich Besonderes zu bieten.

    Je kleiner das Unternehmen, desto besser die Chancen. Anlässe dazu finden sich oft im Wirtschaftsteil der lokalen Tageszeitung: Wenn sich eine Firma vergrößert, wenn sie umzieht oder einen Preis gewonnen hat (und dadurch vielleicht mehr Kunden/Auftraggeber gewinnen könnte) etc., ist das ein guter Bezug für eine Initiativbewerbung!

  • Wolfgang Bergfeld
    am 14.03.11 um 14:40
    Hier scheinen mir zwei Dinge durcheinandergebracht worden zu sein. Zum einen geht es um die Person, um die Darstellung ihrer Fähigkeiten und Eigenschaften. In dieser Hinsicht ist weder "Auffallen" noch "Zauberin sein" maßgeblich, in vielen Fällen sicher noch nicht einmal erwünscht.

    Zum anderen geht es um die Bewerbung: Hier ist es bestimmt von Vorteil, positiv aufzufallen. Wenn man sich nicht gerade als Designer oder Werbetexter bewirbt, sollte das allerdings nicht durch eine schrille Mappe oder kunstvoll geschmiedete Worte geschehen. Positiv fällt man zum Beispiel auf, wenn man kaum bis keine Formfehler begeht, wenn man sich erkenntlich Mühe gegeben hat, ein individuelles Schreiben zu verfassen, wenn man auf alle (!) Anforderungen der Stellenausschreibung eingeht und wenn man ein schönes, freundliches Bild beilegt.

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