Mythos Nr. 10: Zu alt für den Arbeitsmarkt
Zu alt? Und zu teuer? Denken Sie, wenn schon die jüngeren nichts finden, haben Sie ab 50 überhaupt keine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt? Im Gegenteil! Ihre Chancen werden immer besser, belegt eine Studie der Bundesagentur für Arbeit. Ältere Arbeitnehmer werden häufiger wieder eingestellt. Unternehmen lernen in Zeiten des Fachkräftemangels wieder, die Erfahrung der Älteren zu schätzen. Außerdem gelten sie als verlässlich, identifizieren sich mit dem Betrieb und werden seltener krank. Also nicht einschüchtern lassen!
Buchtipps:
Anne Jacoby, Florian Vollmers: Bewerben in schwierigen Zeiten (Campus, 14,90 Euro). Basiert auf vielen Interviews mit Personalverantwortlichen und bietet viele praktische Tipps.
Svenja Hofert: Das Karrieremacherbuch: Erfolgreich in der Jobwelt der Zukunft. Wie Du morgen Karriere machst (Eichborn, 17,95 Euro). Neue Hilfestellungen für die moderne Bewerbung in harten Zeiten. "Geduld", sagt Svenja Hofert und stellt die neuen Trends auf dem Arbeitsmarkt vor.












Je kleiner das Unternehmen, desto besser die Chancen. Anlässe dazu finden sich oft im Wirtschaftsteil der lokalen Tageszeitung: Wenn sich eine Firma vergrößert, wenn sie umzieht oder einen Preis gewonnen hat (und dadurch vielleicht mehr Kunden/Auftraggeber gewinnen könnte) etc., ist das ein guter Bezug für eine Initiativbewerbung!
Zum anderen geht es um die Bewerbung: Hier ist es bestimmt von Vorteil, positiv aufzufallen. Wenn man sich nicht gerade als Designer oder Werbetexter bewirbt, sollte das allerdings nicht durch eine schrille Mappe oder kunstvoll geschmiedete Worte geschehen. Positiv fällt man zum Beispiel auf, wenn man kaum bis keine Formfehler begeht, wenn man sich erkenntlich Mühe gegeben hat, ein individuelles Schreiben zu verfassen, wenn man auf alle (!) Anforderungen der Stellenausschreibung eingeht und wenn man ein schönes, freundliches Bild beilegt.