Mythos Nr. 2: Eine Initiativbewerbung lohnt sich nicht
"Die lohnt sich definitiv", sagen Svenja Hofert und Florian Vollmers - auch wenn viel Überwindung und Energie dazu gehören! Die besten Erfolgschancen hat eine Initiativbewerbung, wenn Sie wissen, was Sie können und was Sie wollen. Fragen Sie sich immer, wer Ihre Bewerbung in die Hand bekommt. In einem großen Unternehmen ist es wahrscheinlich der Personaler, in einem kleineren wahrscheinlich der Chef selbst. Wie wirkt das, was Sie geschrieben haben auf diejenigen, die es lesen werden? Initiativbewerbungen lohnen sich vor allem in sehr spezialisierten Branchen, empfiehlt Svenja Hofert, aber auch Berufsanfänger können damit Erfolg haben.












Je kleiner das Unternehmen, desto besser die Chancen. Anlässe dazu finden sich oft im Wirtschaftsteil der lokalen Tageszeitung: Wenn sich eine Firma vergrößert, wenn sie umzieht oder einen Preis gewonnen hat (und dadurch vielleicht mehr Kunden/Auftraggeber gewinnen könnte) etc., ist das ein guter Bezug für eine Initiativbewerbung!
Zum anderen geht es um die Bewerbung: Hier ist es bestimmt von Vorteil, positiv aufzufallen. Wenn man sich nicht gerade als Designer oder Werbetexter bewirbt, sollte das allerdings nicht durch eine schrille Mappe oder kunstvoll geschmiedete Worte geschehen. Positiv fällt man zum Beispiel auf, wenn man kaum bis keine Formfehler begeht, wenn man sich erkenntlich Mühe gegeben hat, ein individuelles Schreiben zu verfassen, wenn man auf alle (!) Anforderungen der Stellenausschreibung eingeht und wenn man ein schönes, freundliches Bild beilegt.