So hilft Sport im Job
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Sport macht zäh
Klingt erst mal verblüffend, klappt aber wirklich: Wer Sport macht, ist bei der Arbeit leistungsorientierter - und nimmt sogar Prüfungen entspannter als Couch-Potatoes: Wissenschaftler der Universität Basel haben herausgefunden, dass Menschen, die vor einer stressigen Präsentation Sport gemacht hatten, die Situation als weniger belastend erlebten als Versuchsteilnehmer, die von zu Hause kamen. Natürlich schafft man es morgens vor einem Vorstellungsgespräch eher nicht, rasch noch eine Runde zu laufen. Am Abend davor kann es aber eine sehr sinnvolle Vorbereitung sein. Trainierte Menschen haben in Drucksituationen noch weitere Vorteile: Sie machen auf andere einen fitteren Eindruck - und sie erholen sich nach einer Prüfung oder einem hektischen Arbeitstag wesentlich schneller. Denn die hormonelle Stressregulation verbessert sich durch körperliches Training deutlich.
Auch mit "Keine Lust"-Durchhängern oder Frustattacken können Sportler oft besser umgehen - sie haben einfach gelernt, den inneren Schweinehund zu überwinden: "Das frühe Aufstehen und das harte Training haben mir irgendwann auch geholfen, in der Schule bessere Leistungen zu bringen", erinnert sich auch die Box-Weltmeisterin Ina Menzer, 28.












Sport hilft mir schon, ja. Stresshormone abbauen, das Wohlbefinden steigern, mich fit halten, klar. Oft denke ich, meine Zeit im Schwimmbad müsste mir eigentlich mitbezahlt werden, weil ich dadurch meine Arbeitskraft wieder herstelle und orthopädischen Schäden, die ja sehr häufig zu Berufsunfähigkeit führen, vorbeuge. Aber ich weigere mich strikt, mein Selbstbewusstsein aus irgendwelchen sportlichen Leistungen zu beziehen. Das brauche ich nicht, Punkt. Mir genügt es völlig, wenn ich mich wohlfühle.