So hilft Sport im Job

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Ein starkes Team durch Mannschaftssport

Wer vom Sport richtig viel für den Job mitnehmen möchte, sollte sich eine Teamsportart suchen. "Mannschaftssport bildet die Berufssituation optimal ab", erklärt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Christian Scholz von der Universität Saarbrücken. Denn man lernt dort, in zwei Richtungen zu handeln: sich hervorzutun und zu glänzen, aber auch, sich zurückzunehmen und einzugliedern. In ihrer Mannschaft habe sie nicht nur Siegen und Verlieren gelernt, sondern auch, andere zu respektieren und sich ihnen anzuvertrauen, erzählt Fußball- Nationalspielerin und Weltmeisterin Steffi Jones in ihrem Buch "Der Kick des Lebens". Gerade menschlich habe sie enorm von ihren Mitspielerinnen profitiert.

Neidlos von Kollegen lernen - das kann man beim Volleyball oder beim Hockey unauffällig üben. Und ganz nebenbei und spielerisch trainiert man auf dem Spielfeld auch, wann man zum Beispiel in Meetings redet und wann man das Wort lieber anderen überlässt. Sitzt eine Handballerin in einem Team, das schlechte Verkaufszahlen abliefert, weiß sie genau: Jetzt ist nicht die Zeit, anderen Vorwürfe zu machen, jetzt geht es darum, Stärken zu bündeln, zusammenzuhalten. Wer einen solchen Teamgeist herstellen kann, ist für Kollegen und Chefs gleichermaßen eine Bereicherung.

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  • Text: Anne Otto
    Illustration: Bea Wagner
    Ein Artikel aus der BRIGITTE Balance 01/09
Letzte Kommentare
  • elinborg
    am 28.04.09 um 18:26
    Das wäre das Letzte, was mir einfiele: Eine Sportart zu beginnen, um meinen Arbeitgeber oder Kollegen zu beeindrucken. Ich muss nicht Volleyball spielen, bloß weil ich teamfähig sein möchte. Und die Manager im Hochseilgarten - das ist doch auch ein alter Hut.

    Sport hilft mir schon, ja. Stresshormone abbauen, das Wohlbefinden steigern, mich fit halten, klar. Oft denke ich, meine Zeit im Schwimmbad müsste mir eigentlich mitbezahlt werden, weil ich dadurch meine Arbeitskraft wieder herstelle und orthopädischen Schäden, die ja sehr häufig zu Berufsunfähigkeit führen, vorbeuge. Aber ich weigere mich strikt, mein Selbstbewusstsein aus irgendwelchen sportlichen Leistungen zu beziehen. Das brauche ich nicht, Punkt. Mir genügt es völlig, wenn ich mich wohlfühle.

 
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