So hilft Sport im Job
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Sportlicher = selbstbewusster
Etwas mehr Selbstbewusstsein könnte es im Job schon sein? Dann setzen Sie sich im Training doch mal ehrgeizigere Ziele: ein paar Bahnen mehr kraulen oder auf dem Crosstrainer ein bisschen schneller strampeln. Der Arzt und Sportler Dr. Dirk Lümkemann berät Mitarbeiter großer Firmen in Sportcoachings. Dabei stellt er immer wieder fest: Es gibt dem Selbstbewusstsein einen großen Schub, wenn jemand sich kleine sportliche Ziele setzt und diese auch erreicht. "Wer regelmäßig Sport macht, stärkt immer wieder das Gefühl, etwas erreichen zu können", so Lümkemann. Wenn man es schafft, nach einem halben Jahr Training fünf Kilometer zu laufen, ohne aus der Puste zu geraten, hat man am eigenen Leib erfahren: Was ich mir vorgenommen habe, kann ich auch schaffen. Mit diesem guten Grundgefühl kann man dann viel leichtfüßiger das Chaos in der Kundendatei in Angriff nehmen. Oder sich nach und nach auf die Traumposition vorarbeiten. Wichtig sind allerdings die konkreten, realistischen Etappenziele im Training - nur so lernt man, auch im Job in kleinen Schritten weiterzukommen, statt nur dazusitzen und vom Erfolg zu träumen.












Sport hilft mir schon, ja. Stresshormone abbauen, das Wohlbefinden steigern, mich fit halten, klar. Oft denke ich, meine Zeit im Schwimmbad müsste mir eigentlich mitbezahlt werden, weil ich dadurch meine Arbeitskraft wieder herstelle und orthopädischen Schäden, die ja sehr häufig zu Berufsunfähigkeit führen, vorbeuge. Aber ich weigere mich strikt, mein Selbstbewusstsein aus irgendwelchen sportlichen Leistungen zu beziehen. Das brauche ich nicht, Punkt. Mir genügt es völlig, wenn ich mich wohlfühle.