So hilft Sport im Job
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Auszeit vom Job
Überhaupt: Ein Körper, der regelmäßig läuft oder springt oder schwimmt, meldet auch bei der Arbeit zuverlässiger, wann der Organismus zu ausgepowert ist, um noch einen neuen Punkt auf der To-do-Liste in Angriff zu nehmen - und wann stattdessen eine Pause oder Feierabend angesagt ist. "Sport ist deshalb auch immer ein Training in Achtsamkeit", erklärt Sportmediziner Lümkemann.
Wer sich fit hält, beugt Erschöpfungszuständen vor, und zwar gleich doppelt, denn auch die Bewegung selbst hilft gegen Grübeleien und Sorgen. Wir drücken die innere Reset-Taste, der Kopf wird frei, auch noch, wenn wir am nächsten Morgen am Schreibtisch sitzen. "Ein Sport, der Spaß macht, ist ein echter Gewinn fürs ganze Leben. Er bringt dich immer wieder zurück ins Gleichgewicht", sagt Weltmeisterin Steffi Jones. Und in solchen Momenten sind wir Hobbysportler dann doch gar nicht mehr so weit weg von den Profis.












Sport hilft mir schon, ja. Stresshormone abbauen, das Wohlbefinden steigern, mich fit halten, klar. Oft denke ich, meine Zeit im Schwimmbad müsste mir eigentlich mitbezahlt werden, weil ich dadurch meine Arbeitskraft wieder herstelle und orthopädischen Schäden, die ja sehr häufig zu Berufsunfähigkeit führen, vorbeuge. Aber ich weigere mich strikt, mein Selbstbewusstsein aus irgendwelchen sportlichen Leistungen zu beziehen. Das brauche ich nicht, Punkt. Mir genügt es völlig, wenn ich mich wohlfühle.