So hilft Sport im Job
- In diesem Artikel:
Training für den Job: Wann welche Sportart hilft
Mit Sport die Kollegen und die Chefin beeindrucken oder im Vorstellungsgespräch damit punkten. Durchaus möglich - wenn der Sport zum Job passt.
Volleyball, Hockey, Basketball: Mit Mannschaftssport macht man alles richtig. Viele Personaler sagen ausdrücklich, dass sie besonders gern Mannschaftssportler einstellen. Die seien gleichzeitig sozial und leistungsstark.
Marathon, Triathlon, Zehnkampf: Wenn in der Firma Ehrgeiz, Leistung und gutes Aussehen ganz offensichtlich oben stehen, passen sehr trainingsintensive Einzelsportarten gut ins Konzept: Sie signalisieren Biss und Kraft, das ist vor allem in leitenden Positionen gern gesehen. In manchen Personalabteilungen gelten Läufer allerdings als ehrgeizige Eigenbrötler.
Paragliding, Kite-Surfen, Höhlentauchen: Konservative Arbeitgeber sehen bei solchen Sportarten nur die Verletzungsgefahr, aber punkten kann man in Bereichen, in denen Mut und Neugier in die Stellenbeschreibung gehören, z. B. in der Eventbranche oder Werbung. Aber Vorsicht: Wer nur einmal am Bungeeseil baumelte, sollte damit nicht hausieren gehen.
Bergsteigen, Wandern, Pilgern: Management-Guru Fredmund Malik schwärmt davon, wie verantwortungsvoll Manager durchs Bergsteigen werden - schließlich merkt man dort, dass schon kleine Fehler zum Absturz führen können. Beim Wandern geht es weniger dramatisch zu, dafür trainiert man beim Durchwandern einer Route Beharrlichkeit. Schon bei der ersten Durststrecke ein Taxi bestellen zählt nicht.
Zum Weiterlesen
Steffi Jones: "Der Kick des Lebens. Wie ich den Weg nach oben schaffte", Fischer, 223 Seiten, 8,95 Euro. Heiner Brand, Jörg Löhr: "Projekt Gold. Wege zur Höchstleistung - Spitzensport als Erfolgsmodell«, Gabal, 357 Seiten, 24,90 Euro. Oliver Kahn: "Ich. Erfolg kommt von innen", Riva, 250 Seiten, 24,90 Euro.












Sport hilft mir schon, ja. Stresshormone abbauen, das Wohlbefinden steigern, mich fit halten, klar. Oft denke ich, meine Zeit im Schwimmbad müsste mir eigentlich mitbezahlt werden, weil ich dadurch meine Arbeitskraft wieder herstelle und orthopädischen Schäden, die ja sehr häufig zu Berufsunfähigkeit führen, vorbeuge. Aber ich weigere mich strikt, mein Selbstbewusstsein aus irgendwelchen sportlichen Leistungen zu beziehen. Das brauche ich nicht, Punkt. Mir genügt es völlig, wenn ich mich wohlfühle.