Multimedia
Fotografieren mit dem iPhone: Neue smarte Kunst
Nicht nur Privatleute, auch viele Profis und Künstler fotografieren mittlerweile mit dem iPhone und experimentieren mit verschiedenen Apps. Wir zeigen einige besonders gelungene Kunstwerke aus dem Buch "iPhone-Fotografie" und erklären, welche Apps die Fotografen verwendet haben.
Zurück
1 / 11
© Carsten Peter/National Geographic Deutschland
Vorwärts
Zurück
2 / 11
© Carsten Peter/National Geographic Deutschland
Vorwärts
"Freitreppe" von Carsten Peter
Unter Profis wird die iPhone-Fotografie oft skeptisch beäugt. Ihnen gehen die Möglichkeiten der Bildbearbeitung, die die vielen Apps bieten, zu weit. Doch für Carsten Peter ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Fotoapparat abgelöst wird von softwarebasierten Kameras, die in einem handlichen Gerät vereint sind. "Man trägt quasi Dutzende Kameras mit sich herum - oft nur verborgen hinter dem poppigen Icon einer App."
Für das Motiv "Freitreppe" nutzte er den Golden Angel-Filter der App Lumiere, die den Fotos ebenfalls einen charmanten Vintage-Look verleiht.
Zurück
3 / 11
© Carsten Peter/National Geographic Deutschland
Vorwärts
"Oldtimer" von Carsten Peter
Bei aller Technik holt das iPhone für Fotograf Carsten Peter etwas vom Charme der Analogfotografie zurück. "Es ist das, was zur Perfektion fehlt, was mich reizt." Dazu tragen auch die Apps mit ihren Filtern und Zufallsalgorithmen bei. "Stets frage ich mich, wie sich letztlich die komplexen digitalen Filter auf ein Bild auswirken."
Bei dem Motiv "Oldtimer" setzte Carsten Peter die App Hipstamatic ein, mit dem John-S-Objektiv und Ina's-1935-Film
"Batwoman" von Carlein
Die Künstlerin Carlein van der Beek versteht es besonders, die verschiedensten Apps auf geniale Weise zu kombinieren. Die so entstandenen Bilder sprengen die Grenzen der konventionellen Fotografie und erinnern eher an die moderne Malerei. Doch "Malerei braucht viel Platz, und als ich kein Studio mehr zur Verfügung hatte, wurde die Fotografie mehr und mehr mein Ausdrucksmittel", sagt die Niederländerin.
"When the Silver Lining Feels Like Gold" von Carlein
"Ich teste Apps aus bis an ihre Grenzen und möchte sie möglichst so anwenden, wie sie gar nicht gemeint sind", sagt Carlein. Tatsächlich befinden sich auf ihrem iPhone rund 250 Apps, die sie fast alle zum Fotografieren benutzt.
Das Motiv "When the Silver Lining Feels Like Gold" nahm sie mit der App Lomora 2 auf, machte danach mit der Zuschneide-App Squaready einen Ausschnitt und legte in der Bildbearbeitungs-App Superimpose eine selbst erstellte Textur darüber.
"Calculated Surroundings" von Carlein
Eine Technik, die Carlein gerne verwendet, ist das so genannte "Stacking", also das Übereinanderlegen von verschiedenen Bildern.
Für das Motiv "Calculated Surroundings" hat sie mit der App Superimpose drei Fotos übereinandergelegt und dann die Farben mit Photo fx bearbeitet.
Zurück
7 / 11
© Michael Christopher Brown/National Geographic Deutschland
Vorwärts
"Buildings" von Michael Christopher Brown
Der Fotojournalist Michael Christopher Brown ist bekannt für seine Fotoreportagen aus Krisengebieten. Dort ist das iPhone für ihn oft die einzige Chance unauffällig Fotos zu schießen. Aber auch auf seinen privaten Reisen, etwa durch China, hat er das iPhone stets dabei.
Das Foto "Buildings" ist im 91. Stockwerk des Shanghai World Financial Center entstanden. Er verwendete dafür die App Hipstamatic mit dem Helga-Viking-Objektiv und dem Ina's-1935-Film.
Zurück
8 / 11
© Michael Christopher Brown/National Geographic Deutschland
Vorwärts
"Transitions" von Michael Christopher Brown
"Ich lieber es, dass man mit dem iPhone den gewohnten fotografischen Denkprozess über Bord wirft und sich einfach auf das Motiv konzentriert", sagt der US-Fotograf.
Das Bild "Transition" machte er in China, ebenfalls mit der App Hipstamatic (Helga-Viking-Objektiv und Ina's-1935-Film).
Zurück
9 / 11
© Richard Koci Hernandez/National Geographic Deutschland
Vorwärts
"Remember Me" von Richard Koci Hernandez
Der kalifornische Fotojournalist Richard Koci Hernandez hat eine Leidenschaft für Streetfotografie und fand im iPhone dafür das perfekte Werkzeug. Und er liebt es mit Doppelbelichtungen, Collagen und Überblendungen zu experimentieren. "Die Bearbeitung kann dabei schon vor Ort erfolgen, etwa wenn man auf den Bus wartet."
Für das Motiv "Remember Me" machte er zunächst eine Momentaufnahme von einem Mann auf einem Kinderfahrrad. Dann fotgrafierte er einen mit einer mechanischen Schreibmaschine getippten Text und legt das Bild wie eine Doppelbelichtung über das erste Foto. Verwendete Apps: Hipstamatic, Filterstorm

Navigieren mit Tastaturpfeilen möglich
Mehr aus der Rubrik "Job"
BRIGITTE
im Abo