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Sich Stars wie Cameron Diaz, Julia Roberts oder Brad Pitt mal eben aus dem Internet auf den Rechner zu holen, kann gefährlich werden. Laut einer Studie werden Promi-Seiten gern genutzt, um schädliche Software auf den Computern der User zu installieren. Wer die "gefährlichsten" Stars im Internet sind - und wie Sie sich vor Angriffen auf Ihren Computer schützen können.
Sieht doch eigentlich ganz harmlos aus, diese Cameron Diaz. Ist der Star aus Filmen wie "Verrückt nach Mary" oder "Beim Leben meiner Schwester" bestimmt auch. Trotzdem: Laut einer Studie von McAfee, einem Unternehmen für Computersicherheit, ist ist Cameron Diaz die gefährlichste Frau im Internet. Jede zehnte Website, die der Schauspielerin gewidmet ist, verbreitet schädliche Software, die Passwörter ausspioniert oder andere Daten stiehlt. Vermeintlich harmlose Inhalte wie Bildschirmschoner werden den Fans zum Download angeboten und sorgen dafür, dass sich die schädliche Software installiert.
Lesen Sie auf den nächsten Seiten, welche Stars im Internet noch ein Risiko darstellen - und wie Sie sich vor Angriffen auf Ihren Computer schützen können.
Stellen Sie sich vor, Julia Roberts würde Sie jeden Morgen genau so von Ihrem Bildschirm anlächeln. Eine aparte Vorstellung. Doch Vorsicht, die Schauspielerin belegt Platz 2 im Ranking der gefährlichsten Stars im Internet.
Letztes Jahr lag Schauspielerin Jessica Biel in der McAfee-Studie auf Platz 1, diesmal auf Platz 3. Wer sich gefahrlos der Schauspielerin nähern will, kann sie zur Zeit im Film "Das A-Team" im Kino sehen.
Die Brasilianerin Adriana Lima ist laut Forbes Magazine das viertbestbezahlte Model der Welt. Über ihren Namen wollen sich Datendiebe im Netz bereichern. Sie belegt Platz 6 des McAfee-Rankings.
Mit "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" Teil 1 und 2 ist Jennifer Love Hewitt bekannt geworden. Sie wissen hoffentlich, was Sie tun, wenn Sie sich auf Jennifer-Love-Hewitt-Websites tummlen. Das Sicherheitsrisiko ist hoch, sie belegt Platz 7 im Ranking.
Als genauso gefährlich wie Jennifer Love Hewitt wird Superstar Nicole Kidman eingestuft. Über das Privatleben der Australierin erfährt man ziemlich wenig - was das Interesse der Fans vermutlich noch anheizt.
Heidi Klum versteht es perfekt, sich zu vermarkten. Für Daten-Spione ist die Moderatorin ein perfekter Köder. Platz 10 im Ranking der gefährlichsten Stars.
Seit Kurzem ist Penélope Cruz mit Javier Bardem verheiratet. Aber anschauen ist nach wie vor erlaubt, liebe Männer. Nur aufpassen, dass Ihr beim Sichten von Penélope-Cruz-Fotos im Netz nicht Eure Rechner infiziert.
Anna Paquin würden Sie höchstens googeln, weil Sie im Moment gar nicht wissen, wer das ist? Vielleicht haben Sie sie schon mal gesehen, als sie noch ein junges Mädchen war. Anna Paquin hat 1993 die Tochter in "Das Piano" gespielt. Vorsicht, falls Sie jetzt mehr über die Schauspielerin erfahren wollen. Sie gehört auch zu den gefährlichsten Stars im Internet, belegt Platz 12 des Rankings.
So schützen Sie sich vor Angriffen auf Ihren Computer:
Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Software! Ein Programm ganz ohne Sicherheitslücken gibt es nicht. Die Hersteller arbeiten aber kontinuierlich daran, neu entdeckte Lücken zu schließen. Wenn Sie Ihre Programme auf dem neuesten Stand halten, ist die Gefahr für Sie geringer, dass jemand durch ein Sicherheitsleck auf Ihren Rechner zugreifen kann. Bei den meisten Programmen können Sie einstellen, dass sie sich automatisch aktualisieren.
Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und halten Sie es aktuell! Für einen privaten Rechner reicht meist schon ein Gratisprogramm, wie etwa AntiVir. Nehmen Sie sich Zeit, um das Programm richtig einzustellen, und lassen Sie sich eventuell dabei helfen.
Überprüfen Sie Ihre Firewall! Sie ist Bestandteil der gängigen Betriebssysteme, aber sie muss auch aktiviert und richtig eingestellt sein.
Seien Sie misstrauisch! Wenn Sie irgendwo Musik, Filme, Liedtexte oder andere urheberrechtlich geschützte Inhalte gratis runterladen können oder angeblich etwas gewonnen haben, ohne an einem Preisausschreiben teilgenommen zu haben, ist die Gefahr groß, dass eine kriminelle Masche dahintersteckt. Auch hinter Gratis-Smileys verbergen sich gern schädliche Programme. Klicken Sie solche Versprechen lieber gar nicht erst an, und laden Sie keine solchen Dateien runter.
Glauben Sie nicht jeder Virenwarnung - sondern nur der Ihres eigenen Virenschutzprogramms! Eine beliebte Taktik von Kriminellen ist es, User beim Besuch bestimmter Seiten erst vor einer angeblichen Vireninfektion zu warnen und ihnen dann ein Programm zum Download anzubieten, das den Virus entfernen soll. Erst wenn Sie dieses Programm runterladen, holen Sie sich die schädliche Software auf Ihren Rechner.
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