Wer laut ist, wird gehört: Extrovertiert steht für Erfolg. Doch gerade introvertierte Menschen haben Stärken, die wir dringend brauchen. Ein Interview mit Kommunikationscoach Sylvia Löhken.
mehr
Extrovertiert steht für Erfolg – weil vor allem derjenige gehört wird, der sich am lautesten in Szene setzt. Doch das ändert sich gerade, denn die stillen Menschen haben Stärken, die wir dringend brauchen. Die Sprachwissenschaftlerin und Kommunikationscoach Sylvia Löhken ist Expertin für die Introvertierten – und eine von ihnen. In ihrem Buch "Leise Menschen - starke Wirkung" (Gabal Verlag, 285 S., 24,90 Euro), erklärt sie, was introvertierte Menschen auszeichnet, was ihre Bedürfnisse sind und wie Sie beruflich und privat Präsenz zeigen und Gehör finden.
Lesen Sie dazu auch unser Interview mit Sylvia Löhken, in dem sie erklärt, warum Introvertierte Glück tiefer empfinden.
- Fotostrecke: Büro-Kritzeleien: Was sagen sie über uns aus?
- Fotostrecke: 15 Sommer-Apps für Tablet und Smartphone
- Mobbing: Was tun, wenn aus Kollegen Feinde werden?
- Gekritzel und seine Bedeutung: "Je unbewusster wir etwas machen, desto näher sind wir an uns dran"
- Studie: Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Job
Jetzt bis zu 30% sparen
und Geschenk sichern
















-
am um
-
Winnie
am 28.03.13 um 20:40
Tja, leicht war es bis hier hin nicht introvertiert zu sein. Aber mit fast 43 habe ich gelernt damit umzugehen und wem meine Introvertiertheit nicht gefällt, der muss sich nicht mit mir befassen. Andererseits habe ich mich inzwischen auch von ganz vielen belastenden, für mich anstrengenden Menschen -inklusive Familienmitgliedern - getrennt UND lebe quasi Ruhe (die ich nicht wirklich habe als Alleinerziehende von drei Kids zwischen 3 und 15)
-
Leonie
am 05.02.13 um 18:08
Ich halte wenicke gute freunde vür meer wert wie fiele denen ich nicht verdrauen kann.
-
Alexa
am 04.02.13 um 18:34
Zu diesem Thema gibt es für Introvertierte eine interessante Adresse: "zart-besaitet.net".
-
Edith
am 04.02.13 um 13:48
Als Intro die richtige Balance zwischen Kontaktpflege/Kommunikation und Ruhe/Alleinsein zu finden ist die Herausforderung, man will ja nicht verschroben und wunderlich werden....
-
Natalie Leister
am 03.02.13 um 20:16
Liebe Frau Dr. Loehken, endlich hat jemand einmal in Worte gefasst und als Typ katalogisiert, was ich schon immer so empfunden habe. So oft habe ich mich immer "falsch" gefuehlt, als Kind mit anderen, als Teenie mit Gleichaltrigen, in der Familie immer rechtfertigen und/oder entschuldigen bzw oft gekraenkt und vor den Kopf gestossen, da meine Rueckzieher nicht verstanden wurden. Ja, ich bin ruhig und leise,
-
Marianne K.
am 02.02.13 um 15:44
...sehr spannend das Ergebnis. Ich selbst hätte mich gar nicht als introvertierte Frau eingeschätzt, sondern eher im Mittelbereich. Aber beim Durchlesen der Auswertung konnte ich erkennen, ja, was da steht, trifft auf mich zu. Und - ich werde mich jetzt noch intensiver mit meinem angedachten Buchprojekt auseinandersetzen und mir die Zeit geben, die ich dafür brauche, d.h. mich konzentrieren und mit dem was ich wirklich will, definitiv auseinandersetzen.
-
Brigitte Kastenholz
am 30.01.13 um 12:09
Danke, danke für diesen Bericht. Er hat mir für den privaten Bereich sehr geholfen. Im beruflichen Leben komme ich mit meinem Verhalten sogar sehr gut zurecht. Ich bin also doch normal und nicht mit leichten autistischen Zügen belastet. Der nimmt mir soviel Rechtfertigungsdruck. Bei den nächsten Vorhaltungen, zu wenig zu unternehmen oder ein Langweiler zu sein, brauche ich nur noch zu sagen "Ich bin halt ein Intro".
mehr (7)Meiner Erfahrung nach sind solche Menschen auch oft spirituell sehr begabt.
Ich persönlich bin eine "Zentrovertierte".
fuer manche sogar langweilig. Das macht aber nichts mehr. Denn mit mittlerweile fast 50 weiss ich um meine Staerken und habe einige (wenige) gute Freunde, die zu mir passen: einige Intro wie ich und einige Extro fuer neue Einblicke und Sichtweisen.