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Familienpolitik
Ehegattensplitting - bitte abschaffen!
Eine Regierungsstudie erteilt dem Ehegattensplitting besonders schlechte Noten. BRIGITTE-Expertin Helma Sick fordert schon lange, dass solche Privilegien für Ehepaare mit klassischer Rollenverteilung endlich abgeschafft werden.
Und wie das Ehegattensplitting Frauen von einer Erwerbstätigkeit abhalten soll seh ich auch nicht. Lohnsteuerklassen 3/5 zu wählen ist eine Option, genau so gut können Ehepaare auch 4/4 wählen. Was Frauen vom arbeiten abhält ist a) eine schlechte Vereinbareit von Familie und Beruf und b) die Tatache das typ. Frauenberufe unterirdisch schlecht bezahlt werden. Will man mehr Frauen in Erwerstätigkeit sehen muß man Anreize dafür schaffen und sie nicht durch die Hinertür für ihr Lebe
Man kann auch anders argumentieren: Jedes Ehepaar bei dem beide arbeiten, nimmt einem anderem Ehepaar bei dem beide arbeitsuchend sind, die Stelle weg, muss also auch wieder von der Allgemeinheit finanziert werden.
Man kann auch anders argumentieren, jedes Ehepaar in dem 2 arbeiten, nimmt einem Ehepaar, in dem beide arbeitsuchend sind, die Stelle weg, muss also auch wieder von der Allgemeinheit finanziert werden.
Wir waren die ganzen Jahre immer an der Grenze zum Besuch vom Jugendamt. Kinderbetreuung? Mindestens 500 EU. Omi? Die kann ich ja nicht aus ihrer eigenen Karriere abziehen. Würde sie auch nie wollen. Ich hatte solch eine Kindheit und wollte sie nicht für meine. Ich rate meinen Kindern definitiv von Kindern
Es ist tragisch und zeugt leider einmal wieder von Inkompetenz und nicht ausreichender Einarbeitung, wenn Sie die Abschaffung des Ehegattensplittings fordern, weil dieses ja "nur Ehemodelle mit einem Vollverdiener und einer Nullverdienerin" fördere und die Allgemeinheit für dieses Modell gerade stehen muss. Haben Sie sich einmal überlegt, dass es durchaus Partner gibt, die beide 100% arbeiten und trotzdem grosse Einkommensunterschiede bestehen? Ist Ihnen das mal durch den Kopf gegangen? Dass reine Arbeiter die 100% arbeiten gehen, nicht gleich viel verdienen können, wie Akademiker in einem 100%-Job? Was wollen Sie erreichen? Dass sich nur noch Akademiker-Paare bilden oder aber nur noch Arbeiter-Paare? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.
Zudem mache ich Sie darauf aufmerksam, dass im Grundgesetz die Familie besonders geschützt ist und zwar ALLE Familien, nicht nur Familien mit Kindern. Vielleicht sollten Sie sich das einmal durch den Kopf gehen lassen!
Eine getrennte Veranlagung ist für Ehepaare aber auch heute schon möglich, und wenn etwa die Ehefrau meint, damit besser zu fahren, braucht sie diese bloß zu beantragen.
Für Kindern gibt es übrigens Kindergeld bzw. Kinderfreibeträge.
Sie haben da einiges verwechselt: Denn grundsätzlich haben die Besteuerungsformen (Besteuerung nach Splitting- oder Grundtabelle) nichts mit Hartz IV bzw. Grundsicherung zu tun."
Eben doch. Das Zivilrecht und die Sozalgesetzgebung regeln u.a. die Unterhaltspflicht vor und auch nach der Ehe. Diese Verpflichtung, die man mit der Ehe eingeht, wird im Steuerrecht berücksichtigt, in dem Ehepaare als Wirtschaftseinheit gemeinsam veranlagt werden. Eine Abschaffung der Möglichkeit dieser Veranlagungsform führt bei den meisten Ehepaaren zu einer mehr oder weniger starken Steuermehrbelastung. Viele Paare haben ihre Lebensplanung auf dieser Steuerregelung aufgebaut. Sie machen den Fehler, dieses einzelne Instrument isoliert zu betrachten.
Wenn eine Abschaffung dazu führen soll, noch mehr Frauen in den Beruf zu bringen, wo kommen bittschön die Arbeitsplätze her? Wir haben 3 Mio. Arbeitslose, die Dunkelziffer ist noch viel höher.
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