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Insolvenz der Drogeriekette
Schlecker-Kündigungen: "Uns Frauen lässt man im Stich"
Der Versuch, 11.000 Schlecker-Mitarbeiterinnen vor Kündigungen zu bewahren, ist gescheitert. Da mehrere FDP-Minister eine Finanzierung von Transfergesellschaften abgelehnt haben, stehen die Frauen womöglich schon ab Montag auf der Straße. Wir haben mit der Schlecker-Mitarbeiterin Karin Lübke über die Hiobsbotschaft gesprochen. Sie arbeiten seit zehn Jahren bei Schlecker als Verkäuferin und leitet den Betriebsrat in ihrem Bezirk. Ihren echten Namen möchte sie nicht nennen, wir haben ihn daher geändert.
Mir fehlen ja nur ;) 114 Stunden.
bald ist Ostern und wir müssen unseren Kindern erklären das es dieses Jahr ANDERS wird als sonst ha ha.
Abgesehen davon das wir die Miete,, Strom tel. Versicherungen ect. nicht zahlen können .
Aber wen juckt das schon.
Mit der Gründung einer Auffanggesellschaft ist ihnen nicht geholfen und in den ländlichen Gebieten entsteht damit kein einziger Arbeitsplatz.
Mit der Zustimmung zur Transfergesellschaft haben / hätten die Schlecker-Mitarbeiter für ein paar Prozent mehr Einkommen für 6 Monate ihre Ansprüche auf Kündigungsschutzklagen und Abfindungen aufgegeben. Das nützt nur dem Schlecker-Insolvenzverwalter, dem Verkaufswert der Kette, Gewerkschaften und einigen pateipolitischen Populisten.
Die Familie Schlecker hat in den letzten Monaten sicher ihr Geld in Sicherheit gebracht und die Politik verhandelt über 800 Milliarden als Rettungsschirm, ist aber nicht bereit 11.000 Menschen zu helfen. Was haben wir nur für Leute, die über unser Leben und unser Schicksal entscheiden. Hoffentlich wissen einige Millionen im kommenden Jahr bei den Wahlen, welche Leute uns regieren. die denken nur in 4 Jahresabschnitten bis zur nächsten Wahl, darüber hinaus kein Interesse, denn da ist man ja evtl. nicht mehr an der Macht. Die Menschen sind den Politikern völlig egal, hauptsache sie bekommen ihr "Ehrensold" - wofür auch immer und deren Kassen stimmen.
Eine Schande
Wichtig auch der Hinweis auf die vielen anderen Insolvenzen, meist mittelständischer Betriebe, welche allenfalls örtlich den Blätterwald zum Rauschen bringen. Mittelstand ist bekanntlich, wenn bei der Pleite kein Politiker Worthülsen absondert. Die betroffenen Mitarbeiter sind aber überall gleich schlecht dran und es wäre ungerecht, die Angestellten eines bekannten Pleitiers auffangen zu wollen, während die Ex-mitarbeiter der namenlosen Insolvenzen sich selbst überlassen bleiben.
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