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Kritik an neuem Buch
Hat Ministerin Schröder das verdient?
Ministerin Kristina Schröder hat ein Buch über Emanzipation geschrieben - und erntete nicht nur bei ihrer Präsentation in Berlin Spott und Hohn. Zu Recht, meint BRIGITTE-Redakteurin Silke Baumgarten.
2. Wenn wir als Familie (!) uns entschieden haben, dass beide Elternteile arbeiten, z.B. ein Jahr nach der Geburt und in meiner Stadt auf einen Kitaplatz 50 Antragsteller kommen und ich das nicht zufriedenstellend finde, dann ist das ZICKIG?
Denn im Moment haben viele Familien keine Freiheit zu WÄHLEN: Arbeit oder nicht für BEIDE Partner, denn wenn es nicht genügend Kitaplätze gibt, für alle die einen MÖCHTEN, dann hat das mit Freiheit nix zu tun. Der Ausbau der Kita-Plätze scheitert zur Zeit u.a. daran, dass Frau Schröder die Gebäudeverordnungen für Kitas nicht überarbeitet und die Kommunen daher nur schwer Gebäude für neue Kitas finden.
Fazit: Erstmal richtig informieren, bevor man hier zickige Kommentare schreibt, dass andere das rumzicken lassen sollen.
5 / 9).
Es ist nicht der Feminismus, sondern Männer sind mit einer Frau ohne Einkommen nicht zusammen. Sie sind wahnsinnig anspruchsvoll. Wenn eine Frau kein Geld hat wird sie von ihnen boykottiert.
Doch, anders als bei Ihrer Vorgängerin, war Ihre Rolle im Bundekabinett vom Anfang an eine gänzlich unbedeutende und noch immer bleiben meine Recherchen über Ihr Handeln mehr oder weniger ergebnislos.
Erst vor einiger Zeit hatten Sie Ihr Outing: Es ging um die Frauenquote und um Ihren Streit mit Ihrer Vorgängerin von der Leyen. Ergebnis dieses Streites war die von Ihnen eingeführte Flexiquote, was nichts anderes heißt, als: „Liebe Unternehmer, machen Sie ruhig so weiter wie bisher, es ist in Ordnung, denn, seien wir ehrlich, ich als Frau zeige doch gerade, dass wer will, der oder die auch kann.“ Doch so einfach, sehr geehrte Frau Ministerin, ist die Sache nicht: Ich weiß, Sie wissen nicht alles, doch eine Ministerin müsste dennoch etwas mehr Informationen zur Hand haben, meinen Sie nicht? Hatten Sie denn tatsächlich noch keine Zeit,
mit freudigen Erwartungen, trotz der Skepsis gegenüber der Partei, die Sie als Vehikel Ihrer Karriere gewählt haben, verfolgte ich Ihre Nominierung als junge Politikerin zum Minister für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Als Sie dann , entgegen dem „normalen“ Werdegang einer Karrierefrau, sich für ein Kind entschieden, schien mir das ein mutiger Schritt zu sein: Viele kritisierten Sie bereits, ich blieb unvoreingenommen, trotz meiner berechtigten Vorbehalte gegenüber der Partei, der Sie angehören. Es war mir zwar wohl bewusst, dass Sie eine privilegierte Situation genießen, die mit einer Mutterschaft in der Realität der meisten Frauen, heute noch, nichts gemeinsam hat: Finanzielle Gesichtspunkte spielen für Sie eventuell eine untergeordnete Rolle. Auch tauchte die Frage nach einem Kita-Platz zum gewünschten Zeitpunkt in Ihren Überlegungen rund um das Elternwerden sicher nicht auf. Ich verschweige dennoch nicht, dass sich meine soeben e
Ein tolle Perspektive ist das!
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