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Erzieherinnen: "Die Wahrheit über meinen Job"
Bundesweit streiken die Erzieherinnen, denn ihre Arbeit in den Kitas ist unterbezahlt und macht krank. Betroffene erzählen, diskutieren Sie mit!
die Arbeitswelt wird insgesamt härter, so jedenfalls mein Eindruck. Egal ob Du Erzieherin, Fleischerfachverkäuferin oder Bürokraft bist: Perfektionismus macht alle fertig. Den Erzieherinnen kann man nur raten, dass sie einen Gang zurückschalten und die unerzogenen Plagen nebst anspruchsvoller Eltern etwas weniger gut bedienen. Sonst läuft das Hamsterrad immer schneller
Gruß
Sandra
wie schwach und hochnäsig die kommentare! es geht hier nicht um das wissen um arbeitsmethoden und alles was dazugehört, sondern um die anerkennung eines pädagogisch wertvollen und je nach wohnlage immer komplizierter zu bewältigendem job! habe selber zwei kinder und gegenüber den (meisten) engagierten erzieherinnen oft ein schlechtes gewissen, da ich weiß wie knapp bezahlt diese unendlich wichtige aufgabe der kinderbetreuung ist und wieviele steine einem in den weg gelegt werden! es ist eine schande das bei den schwächsten und lobbyarmen des landes am meisten gespart wird, nämlich unseren kindern und unserer zukunft. Die betreuungsschlüssel in den kitas (teilw. in den bundesländern verschieden, bei uns sogar 8 kinder auf eine erzieherin) finde ich eine katastrophe, vor allem bei kleinstkindern.
und warum nicht statements mal kommentarlos aneinanderreihen? jeder hat seinen eigenen kopf zum denken. es geht hier um den inhalt, nicht um die f
der job ist ein knochenjob unter diesen arbeitsbedingungen. es gibt einrichtungen, die haben lösungen und alternativen gefunden, um z. b. die heberei von wickelkindern zu minimalisieren. meistens waren das private lösungen, ohne geld vom träger.
und die viele hauswirtschaft fällt deshalb auch an, weil kein geld mehr für hauswirtschaftskräfte oder putzfrauen ausgegeben wird.
die forderung nach mehr erziehern und kleineren gruppen ist auch schon uralt.
da hat sich nichts geändert und es kam noch viel mehr administration/dokumentation dazu - da fehlt die arbeit am kind.
ob die kinder mit uns konstanz in der betreuung erleben können,werden wir in den sommerferien erfahren, wenn es darum geht, ob wir anschlussverträge bekommen.
ich empfehle mal,sich eine woche auf kinderstühlchen zu setzen,an waschbecken zu stehen,die in kinderhöhe angebracht sind und ähnliches mehr.
natürlich brauchen die kleinen die kindgerechte umgebung-bestreitet keiner,aber wenn träger da sparen,wo es auf knochen der arbeitnehmer geht,kann das nicht länger hingenommen werden.
in der ausbildung war hauswirtschaft kein thema,sondern es ging um pädagogik,didaktik, psychologie etc. wenn wir jetzt z.b. in der küche stehen,um unsere küchenfee zu unterstützen, die bei krankheit ihrer kollegin sonst gar nicht mehr nach hause käme,müssen wir die kinder in der zeit noch mehr zusammenfassen-toll für den betreuungsschlüssel*g*.
ach ja:wir sind 7 gruppenleiter mit halbtags-zeitvertrag,pädagogische vor-und nachbereitung findet natürlich ehrenamtlich zu
Und wenn man nicht in der Lage ist, Kinder bis 12 kg 60 x pro Tag auf die Wickelkommode zu heben ohne sich zu verheben, sollte man seine Arbeitsmethoden reflektieren und mal rückenschonend arbeiten.
Ich empfinde das als Jammern auf hohem Niveau und Verständnis für den Streik kann ich überhaupt nicht aufbringen.