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Depression: Was kann ich für meinen Partner tun?
Woran erkenne ich, ob mein Partner eine Depression hat? Wie soll ich mich verhalten? Und wo bekomme ich Hilfe?
wir empfehlen Ihnen unser Forum "Depressionen": http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/
Dort können Sie sich mit Betroffenen und anderen Angehörigen austauschen.
Herzliche Grüße und alles Gute für Sie,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Ich habe das gleiche problem mit meinem mann. Er ist nun in die psychatrie eingewiesen und ich muß sagen ihm gefällt es dort gut. Es war kein leichter gang aber den anfang hat er nun schon mal gemacht. Er hatte die gleichen probleme wie dein mann. Die therapie dauert erstmal 6-8 wochen
Ich habe nach besten Wissen gehandelt und wahrscheinlich als Partner nicht alles richtig gemacht, den meine geliebte Partnerin weilt seit dem 28.09.2009 nicht mehr unter uns.
Das schärfste für mich war das stellen eines Rentenantrags. Da man ja Stress bei einen Depressiven Menschen vermeiden sollte, musste meine Partnerin diesen Antrag im Objekt ausfüllen und es wurde drei mal nachgefragt ob sie den nun schon fertig ist.
Bei Feststellung ihres Suizids von der Kripo hatte das Krankheitsbild ausgereicht.
Sie war schon mehrere Jahre in Behandlung und hatte auch schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich, doch man hat ihr immer das Gefühl eines Simulanten gegeben.
Nun,ich bekomme sie leider auch hier durch nicht wieder zurück,aber vielleicht habe ich mal einen kleinen Denkanstoß gegeben.
Depressionen sind eine echte Krankheit, leider sehr schwer zu verstehen fuer gesunde Menschen und im Job (allerdings auch fuer mich selbst als Betroffenen..)- egal in welchem Berufsfeld, Depressionen sind unerwuenscht, im Job hat absolut niemand Verstaendnis dafuer und wenn man sich outet ist man evtl. auch den Job bald los. Das ist die harte Realitaet. Die Gesellschaft ist noch extrem weit davon entfernt zu verstehen und zu akzeptieren das Depressionen eine Krankheit wie Erkaeltung oder Grippe etc ist, bei Schnupfen und Grippe ist man ja auch nicht gleich Aussenseiter im Job und muss um seinen Job bangen....bei Depressionen allerdings schon.
Selbst meine partner / familie konnten absolut nicht damit umgehen obwohl ich immer wieder erklaert habe dass zuhoeren und in den Arm nehmen schon sehr viel helfen wuerde-aber das ist vielen wohl zu abstrakt,
Das ist doch Unsinn. Depression ist ganz gewiss keine Erfindung der Pharmaindustrie und ich bin froh, dass es wiksame Medikamente (z.B. die SSRIs) dagegen gibt.
Apropos: Liebes Brigitte -Team: Ich finde die Google Anzeigen für 'hochwirksame Depression-Globuli', die im Artikel geschaltet ist, sehr unglücklich. Möglich, dass Globuli (wie im übrigen auch Palcebos) bei einer leichten Depression wirken, aber doch nicht, wenn es schon soweit ist, dass der Betroffene seine sozialen Kontakte abbricht und suizidale Gedanken hat.
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