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Eva-Maria Zurhorst: "Wir kämpfen wie die Männer"
Frauen sind frei, Frauen sind unabhängig, Frauen sind erfolgreich - aber glücklich sind sie deshalb noch lange nicht: Weil sie im Kampf um ihre Rechte ihre Weiblichkeit aufgegeben haben, meint Bestsellerautorin Eva-Maria Zurhorst.
Das stimmt so für mich nicht. Frauen musstenmit Sicherheit schon immer kämpfen, wenn ich mir so meine Großmütter anseh... und Weiblichkeit war auch damals schon ein relativer Begriff...
Ich denke, es ist sogar eher so, dass viele Frauen ihre aktive Weiblichkeit (z.B. Lust am Sex!!!!!) erst in den letzten Jahrzehnten richtig kennengelernt haben! Für unsere Grossmütter z.B: war Sex ein notwendiges Übel - Horror!!! Was soll daran jetzt 'weiblich' sein????
Also, nein, das ist für mich nur Geldmacherei ... nicht dass es nicht ein paar positive Botschaften gäbe bei Frau Zumhorst, aber die gelten für Männer doch genauso !!??
Ich fühle mich umso weiblicher, je unabhängiger ich bin. Denn ich kann meine sanfte Seite, auch die körperliche, viel besser zulassen. Denn das Ausprobieren undKämpfen (im pos. Sinne) hat mich glücklich, frei und selbstbewusst g
Nee, ganz so schlimm ist es ja auch nicht, denn ohne meine Kids habe ich alle Zeit der Welt, mich z.B. hier auszulassen und mich gar köstlich über eure Probleme zu amüsieren. ;o)
Tschüßelchen!
Ich bin so emanzipiert, dass ich mir von Männern immer wieder gerne in die Jacke helfen und die Tür aufhalten lasse.
das hatten wir doch alles schon, ich persönlich erinnere mich an eine familienpolitische Kampfschrift von Heiner Geißler, als Herr Kohl an die Macht gehievt wurde. Darin stand, dass es im Berufsleben wie mit den Lemmingen ist: sind es zuviele, die dort konkurrieren, beißen sie sich gegenseitig tot. Deshalb wäre es nicht gut, dass Frauen auch im Berufsleben ihren "Mann stehen" wollen.
Ich kann es wirklich nicht mehr hören.
Natürlich ist niemand einfach schlicht "glücklich" durch die Teilnahme am Berufsleben. Alle Tipps, die darauf abzielen, trotz Berufsleben Zugang zu den Gefühlen zu behalten, muss man Männern und Frauen machen. Das gilt für beide. Absolut reaktionärer Ansatz, das immer den Frauen unterzuschieben.
Die Parallele zu Eva Hermann liegt nicht weit.
Ich finde: für uns Frauen hat sich in den letzten 60 Jahren viel verbessert - setzen wir das nicht auf Spiel, weil wir mit unserer neu erworbenen Freiheit angeblich nicht klarkommen.
Frauen können genauso beherzt kämpfen wie ein Mann - und sind genauso glücklich und unglücklich damit wie diese.
Lassen wir uns nicht nicht erzählen, dass wir zu sanftmütig, zu zart und zu schwach sind, um
genau das Leben zu kriegen, das wir wollen!
Ruby