Bücher: Favoriten für den Frühling

Kulinarisches von Martin Suter, Komisches von Tommy Jaud, Kurioses von Nina Hagen: Die BRIGITTE-Redaktion stellt ihre Favoriten für den Frühling vor. Zehn Buch-Tipps.

Der Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse ging am 18. März an Georg Klein für seinen "Roman unserer Kindheit". Hier kommen zehn weitere lesenwerte Bücher.

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Zeitgeschichte: "Der Koch" von Martin Suter

Was für ein Jammer, dass man Bücher nicht essen kann. Martin Suters neuer Roman wäre einer der ersten, den man sich auf der Zunge zergehen lassen müsste. Kardamom, Kokosöl, Zimt, Safran und Mandeln: Das sind nur einige der Zutaten, mit denen Maravan, ein Kochgenie aus Sri Lanka, Offenbarungen auf den Teller zaubert. Sein Problem: Er ist Tamile und muss als Asylbewerber in der Schweiz seine Tage als Küchenhilfe fristen - bis er mit einer Kollegin einen Catering-Service für Liebesmenüs eröffnet. Seine ayurvedischen Küchengeheimnisse bringen ermattete Paare und das Geschäft in Schwung. Doch dann kommen eines Tages auch Waffenhändler auf den Geschmack.

Gekonnt verknüpft Suter Finanzkrise, Bürgerkrieg und Kochkunst zu einem packenden Roman. Mit starkem Abgang: Im Anhang finden sich die Rezepte! (272 S., 21,90 Euro, Diogenes)
Angela Wittmann

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  • Foto: Getty Images
Letzte Kommentare
  • jardine
    am 02.09.10 um 00:30
    "Dieses Jugendbuch ist klischeehaft in seiner Darstellung der Geschlechterrollen, seine Heldin ist enervierend tumb und ungebildet, außerdem mangelt es der Autorin an historischer Phantasie."
    DAS ist Schecks Rezension...
  • FraeuleinS
    am 21.05.10 um 00:50
    Bei diesem Buch lief es mir eiskalt den Rücken runter. Dieser sprachliche Gau, der mehr mit Restmüll als mit Kraft und Radikalität zu tun hat, erzählt auf fade, unoriginelle Art all das, was vor ihm "Trainspotting", "wir Kinder vom Bahnhof Zoo" und diverse andere abgründige Bücher über Jugendkultur erzählt haben. Inhaltlich langweilig, sprachlich gruselig. Und nur weil für die Beschreibung verspiegelter Absätze, die über Klotüren fliegen, besonders "drastisches" Deutsch gewählt wurde, wird daraus keine Literatur. Sorry, Helene, aber nächstes Mal bitte ein bisschen mehr, als nur die Gülle eines Katertages zu Papier bringen, damit ich mich nich schämen muss, aus der Generation der Axolotl-Kinder zu kommen.
  • ay
    am 30.03.10 um 18:04
    Warum empfehlen Sie seitens Brigitte diesen geklauten Schund eigentlich immer noch?

    Laden Sie das PDF aus dem Internet herunter, via Rapidshare, und schauen Sie hinein
    (Keine Skrupel bitte, dieser Schund ist ja auch im Internet zusammengeklaut worden):

    Ein paar Seiten unsägliches Deutsch der Hauptschulabsolventin H. Hegemann genügen,
    Sie löschen das PDF von Ihrem Rechner und haben sich 15 € für was Besseres gespart.

 
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