Bücher: Favoriten für den Frühling

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Biografie: "Bekenntnisse" von Nina Hagen

Nina Hagen kennt jeder, oder glaubt zumindest zu wissen, wer oder was sie ist: Punkerin, Rockerin und Bürgerschreck. Ihre Tochter Cosma Shiva fand im Interview mit BRIGITTE kürzlich das liebevollere Wort Paradiesvogel: "Das blöde ist nur, dass sie sich immer so verrückt ausdrückt, dass die Leute nicht richtig zuhören und denken, sie spinnt." Um endlich Klarheit zu schaffen, hat Nina Hagen (56) jetzt - sie überrascht uns immer wieder - ein Buch geschrieben. Genannt hat sie es "Bekenntnisse", um keine Zweifel daran zu lassen, dass sie auch darin kein Blatt vor den Mund nimmt. Selbstverständlich geht es um Sex, Drugs, Rock'n'Roll, allerdings auch um - Überraschung gelungen - Gott. (280 S., 18,00 Euro, Pattloch)
Simone Rickert

Krimi: "Leopard" von Jo Nesbø

Drei Mordopfer und keine Spur: Die Polizei in Oslo gerät allmählich in Panik. Und holt den drogenabhängigen Top-Ermittler Harry Hole zurück, denn der hat - unter persönlichen Opfern - den letzten Serientäter Norwegens gefasst. Auch diesmal fndet Hole einen bislang übersehenen Hinweis. Am Ende führt ihn seine Jagd zu einem der perfidesten Mordwerkzeuge der Welt ... Komplex, tiefsinnig und superspannend ist das neue Werk von Nesbø und mit über 700 Seiten auch ziemlich umfangreich - aber keine einzige wollen wir missen auf dem Weg zum überraschenden Finale. (Ü: Günther Frauenlob und Maike Dörries, 700 S., 21, 95 Euro, Ullstein)
Stephan Bartels

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  • Artikel vom 17.03.2010
  • Foto: Getty Images
Letzte Kommentare
  • jardine
    am 02.09.10 um 00:30
    "Dieses Jugendbuch ist klischeehaft in seiner Darstellung der Geschlechterrollen, seine Heldin ist enervierend tumb und ungebildet, außerdem mangelt es der Autorin an historischer Phantasie."
    DAS ist Schecks Rezension...
  • FraeuleinS
    am 21.05.10 um 00:50
    Bei diesem Buch lief es mir eiskalt den Rücken runter. Dieser sprachliche Gau, der mehr mit Restmüll als mit Kraft und Radikalität zu tun hat, erzählt auf fade, unoriginelle Art all das, was vor ihm "Trainspotting", "wir Kinder vom Bahnhof Zoo" und diverse andere abgründige Bücher über Jugendkultur erzählt haben. Inhaltlich langweilig, sprachlich gruselig. Und nur weil für die Beschreibung verspiegelter Absätze, die über Klotüren fliegen, besonders "drastisches" Deutsch gewählt wurde, wird daraus keine Literatur. Sorry, Helene, aber nächstes Mal bitte ein bisschen mehr, als nur die Gülle eines Katertages zu Papier bringen, damit ich mich nich schämen muss, aus der Generation der Axolotl-Kinder zu kommen.
  • ay
    am 30.03.10 um 18:04
    Warum empfehlen Sie seitens Brigitte diesen geklauten Schund eigentlich immer noch?

    Laden Sie das PDF aus dem Internet herunter, via Rapidshare, und schauen Sie hinein
    (Keine Skrupel bitte, dieser Schund ist ja auch im Internet zusammengeklaut worden):

    Ein paar Seiten unsägliches Deutsch der Hauptschulabsolventin H. Hegemann genügen,
    Sie löschen das PDF von Ihrem Rechner und haben sich 15 € für was Besseres gespart.

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