Brigitte.de: Herr Wehrli, sind Sie eigentlich ein Ordnungsfanatiker?
Ursus Wehrli: Selbstverständlich nicht! Das ist ja gerade mein Problem. Aber weil ich zu faul bin, mein eigenes Chaos aufzuräumen, hab ich erst mal bei den andern angefangen.
Brigitte.de: Und da sind Sie auf die Idee gekommen, die Kunst aufzuräumen?
Ursus Wehrli: Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, die Idee kam zu mir... Und das hat mich im ersten Moment gar nicht gefreut, weil mir plötzlich klar wurde: Das gibt Arbeit!
Brigitte.de: Aber was soll das Ganze?
Ursus Wehrli: Die pädagogisch wertvolle Antwort wäre hier: den Blick auf die Kunst schärfen und auf lustvolle Art und Weise den Zugang zur Kunst fördern. Pragmatisch gesehen hat Aufräumen aber immer nur den einen Zweck, egal, ob das auf meinem Schreibtisch, in einer Stube oder in einem Kunstwerk ist: dass es danach ordentlicher ist als vorher!
Van Goghs...
...Schlafzimmer aufräumen
Brigitte.de: Damit waren doch sicher nicht alle einverstanden, oder? Hat sich schon mal jemand beschwert?
Ursus Wehrli: Nein, leider nicht. Ich warte schon lange darauf!













