Anna Böger über das Groß-sein

Im Film "Salami Aleikum" spielt Anna Böger eine große Frau neben einem kleinen Mann. Wie sieht es im wahren Leben aus? BRIGITTE.de sprach mit der Schauspielerin über das Groß-Sein, Vorurteile und Erwartungen

Kritik zum Kinofilm "Salami Aleikum"

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Anna Böger im Film "Salami Aleikum"

Anna Böger im Film "Salami Aleikum"

BRIGITTE.de: Sie sind 1,87m. Die Durchschnittsfrau ist 1,67m. Interessiert Sie eine solche Statistik?

Anna Böger: Ach, eigentlich nicht. Aber im Zuge des Films und der Interviews hab ich mir tatsächlich selber gestern diese Statistik mal angesehen und da ist dann die Problematik, wenn man so will, erst wieder hochgekommen.

BRIGITTE.de: Das heißt, eigentlich ist das kein Thema für Sie?

Anna Böger: Nein, gar nicht. Ich bin so groß, seit ich 16 Jahre alt bin. Für mich ist das normal.

BRIGITTE.de: Sie haben sich dran gewöhnt!

Anna Böger: Ja, genau. Ich weiß um meine Größe und mein Erscheinungsbild und deshalb hat es einfach keine Brisanz für mich.

BRIGITTE.de: War es denn schwer sich daran zu gewöhnen?

Anna Böger: Klar. Gerade in der Pubertät, wo man sich eh erstmal finden muss. Man lotet aus, wer man ist, wer man sein will. Da war das schon schwierig. Aber das sind das Erwachsen- und auch Frauwerden ja immer.

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BRIGITTE.de: Und als Kind, waren Sie da auch schon größer als die anderen?

Anna Böger: Ja, das schon. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es irgendwelche Hänseleien gab.

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  • Interview: Catharina Swantje Muuß
    Fotos: Cintext / Zorro Film
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