Lieblingsfeinde: Batman und der Joker.
Natürlich ist Batman alias Bruce Wayne der Hauptdarsteller dieser Comic-Verfilmung, natürlich ist er der "Dark Knight", der titelgebende schwarze Ritter, aber die ganze Filmwelt schaut derzeit nur auf seinen Gegenspieler, den Joker. Das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass Bösewichte meistens die interessanteren Charaktere sind. Das hat vor allem etwas damit zu tun, wer diesmal hinter der Clowns-Fratze steckt. Es ist Heath Ledger und "The Dark Knight" sein letzter vollendeter Film. Der australische Schauspieler starb am 22. Januar 2008 im Alter von nur 28 Jahren an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Tabletten - ein Tod, der Spekulationen nach sich zog. Auch solche, die Ledgers Tablettenkonsum mit der Rolle des Jokers zusammengebracht haben.
Jack Nicholson, einst selbst der Joker im "Batman"-Film von 1989, soll Ledger vor der Rolle gewarnt haben. Eine derart anspruchsvolle Herausforderung könne Folgen für die Persönlichkeit haben. Angeblich lebte Heath Ledger einen Monat lang allein in einem Hotelzimmer, um sich auf seine Joker-Rolle vorzubereiten, um die Gesten und die Stimme von Batmans Erzfeind einzuüben. Sogar von einem Joker-Tagebuch war die Rede.
Gary Oldman, der in "The Dark Knight" den Polizeichef James Gordon spielt, will das nicht bestätigen: "Weil er gestorben ist, wollen die Leute eine dunkle Geschichte, (dass) er so besessen von seinem Charakter war, er so vergiftet war durch den Joker und er nicht schlafen konnte und all dieses Zeug. Zwischen den Aufnahmen saß er am Straßenrand und rauchte und lachte und sprach über seine Tochter Matilda."













