Kunstbiennale Venedig: Ein Blick in die Pavillons
Am 7. Juni wurde die 53. Kunstbiennale eröffnet. Leider ohne Sie? Wir sorgen für ein bisschen Kunst-Genuss und lassen Sie in einige Pavillons schauen - in unserer Fotoshow.
Ist das schon Kunst? Nein, das ist der Brite Liam Gillick, der sich als erster ausländischer Künstler überhaupt im deutschen Pavillon austoben durfte.
Das Ergebnis ist ein bisschen freudlos geraten: eine Einbauküche mit Katze (oben links). Das nehmen wir Deutschen jetzt mal nicht persönlich.
Viel bunter geht es bei der koreanischen Künstlerin Hague Yang zu. Ihre Installationen bestehen aus Jalousien, die durch Ventilatoren in Bewegung gesetzt werden.
Teamgeist statt Künstlerkonkurrenz: Im dänischen und ...
... nordischen Pavillon sind über 20 Künstler vertreten. Zwischen den beiden Pavillons, die zu Bungalows umgestaltet worden sind, liegt ein Swimmingpool, in dem die "Leiche" eines Kunstsammlers schwimmt.
Für diesen und andere Scherze ist das dänisch-norwegische Künstlerduo Michael Elmgreen und Ingar Dragset verantwortlich.
Zurück
7 / 18
Courtesy Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen / Jonathan Monk
Vorwärts
Eines der Ausstellungsstücke: "Andy Warhol's Chairman Mao Hand Made in The Peoples Republic of China" von Jonathan Monk.
Die Schwulenikone Tom of Finland hat ebenfalls einen Platz im nordischen Pavillon bekommen. Seine Zeichnungen (im Bild: No Swimming, from the AMG Series, 1965) lassen wenig Fragen offen ...
Zurück
9 / 18
Courtesy Galerie Daniel Buchholz, Cologne / Maureen Paley, London / Andrea Rosen Gallery, New York / Wolfgang Tillmans
Vorwärts
... genau wie dieses Foto: "Naturists" von Wolfgang Tillmans.
Der österreischische Pavillon lockt mit der Aufschrift "Tabu" (Fassade Pavillon, Courtesy Galerie Nicola von Senger, Zürich)
Die Tabubrecherin ist die Künstlerin Elke Krystufek.
In ihrer Rauminstallation "TABOU TABOO" (2009) beschäftigt sie sich mit der weiblichen Schaulust (Installationsansicht, Malerei auf Glas: One Day, 2009, rechts: hescape, 2009,
Courtesy Galerie Barbara Thumm, Berlin)
Die aus Indonesien stammende Künstlerin Fiona Tan nimmt uns im niederländischen Pavillon mit auf eine Reise durch China.
Als Grundlage für ihre Videoinstallation "Desorient" dienten ihr die Schriften Marco Polos.
Die Baselerin Silvia Bächli zeigt im Schweizer Pavillon zarte Zeichungen.
Ein Beispiel für ihre Kunst: "Untitled" aus dem Jahre 2008.
Das Foto, das den Künstler Jef Geys zeigt, hat selbst schon etwas Künstlerisches. Als Motive haben es dem Belgier Pflanzen angetan.
Im belgischen Pavillon widmet er sich vor allem den Wildpflanzen in unseren Großstädten ("Quadra Medicinale", 2009).

Navigieren mit Tastaturpfeilen möglich
denn man darf die aus unbehandeltem Tannenholz nicht berühren, nichts darauf legen und sich schon gar nicht setzen.
Schade!
Ein misslunger Beitrag einer so wichtigen und vielbeachteten Kunstausstellung.
Ute Mathews
www.venedig-info.com
Aber Mr. Gillick ist nicht nur Katzenhasser (warum stopft er sonst eine Katze aus, knebelt sie mit Zeitungspapier und lässt sie unverständliches, englisches Gebrabbel von sich geben), sondern hat sich wohl entgegen seiner Beteuerungen, sich intensiv mit Deutschland, dem deutschen Palast und der deutschen Kultur beschäftigt zu haben, keine allzu intensiven Recherchen betrieben.
Andere Möglichkeit: Er ist bei seinen Recherchen zu dem Ergebnis gekommen, die Deutschen nicht zu mögen. Dann wiederum ist der Beitrag gelungen.
Ich bin nur froh, dass eine Katze und kein Schäferhund auf dem Küchenschrank steht!
Wie werden die Deutschen dargestellt? Als wenig kreativ, pingelig und mit Berührungsängsten, d