Eigentlich ist René Baumann, besser bekannt als DJ BoBo, ein absolut glücklicher Mann. Wenn da nur nicht die Geschichte mit seinem Künstlername wäre. "Als DJ BoBo macht man international kein Fass auf", sagt der Schweizer in der aktuellen Ausgabe der BRIGITTE.
Wie es zu diesem ungewöhnlichen Namen kam? In seiner Jugend war der 35-Jährige ein Fan der Comicfigur "BoBo, König der Ausbrecher". Also wurde das sein Spitzname, den er auch bei seinen ersten Auftritten als DJ benutzte. Als er dann als Musiker erfolgreich wurde, wollte Baumann eigentlich seinen Künstlernamen wechseln. Ein abschreckendes Beispiel hielt ihn davon ab: "Prince wurde zu Symbol und TAFKAP und bekam fortan kein Bein mehr auf die Erde", sagt Baumann.
Also beschloss er schweren Herzens, DJ BoBo zu bleiben. Mit gewissen Konsequenzen: In Spanien und Lateinamerika, wo sich der Schweizer großer Beliebtheit erfreut, heißt Bobo Idiot. "Noch krasser ist es in Japan", sagt Baumann: "Da umschreibt Bobo das weibliche Geschlechtsteil." Wenn er das bloß vorher gewusst hätte...
DJ Bobo auf Deutschlandtournee
29. Mai, Regensburg, Donau-Arena
31. Mai, München, Olympiahalle
1. Juni, Mannheim, Rosengarten Mozartsaal
4. Juni, Freiburg, Stadthalle
5. Juni, Koblenz, Sporthalle Oberwerth
6. Juni, Münster, Halle Münsterland
7. Juni, Berlin, Berlin Arena
24. Juni Ravensburg, Oberschwabenhalle













