Foto: Imago/Fabian Matzerath
Es steckt viel von seiner Seele in "Jesus Loves Me", nach einem Buch von David Safier. Ein Film, in dem Jesus an einem Donnerstag auf die Erde hinabsteigt, um die Menschen neu kennen zu lernen - und das Jüngste Gericht vorzubereiten. Den Weltuntergang hat der Herr nämlich für den darauffolgenden Dienstag angesetzt. Doch unten angekommen, verliebt sich die chaotische Marie (Jessica Schwarz) in ihn, auch Jesus findet Gefallen an ihr. Der Erzengel Gabriel und der Teufel, auch auf Erden weilend, haben ihre eigenen Interessen, was einen gewissen Einfluss auf die ordnungsgemäße Durchführung der Apokalypse hat. Ja, es ist eine Komödie - aber Fitz hat ihr eine tiefere Dimension gegeben. "Wenn ich Jesus an meiner Seite habe oder plötzlich Gott gegenübersitze, dann habe ich doch ein paar Fragen", sagt er, "zum Beispiel: Was soll das alles hier? Was will er von uns? Warum lässt er bestimmte Sachen zu? Für mich geht es ums Erwachsenwerden und auch ums Loslassen.
Liebe bedeutet ja nicht nur, jemanden einfach nur haben zu wollen. Marie will Jesus. Wir alle möchten irgendjemanden haben. Wie Kinder. Im Film heißt es: Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern. Man muss ja nicht im Flur stehen bleiben." Er wird leidenschaftlich bei diesem kleinen Monolog, und man weiß nicht so recht: Redet er immer noch über seinen Film? Oder doch über sich und die Fallstricke der Liebe, über die er gestolpert ist? Die Antwort bleibt er schuldig - zu persönlich, findet er. Die Arbeit an "Jesus Loves Me" war seine Feuerprobe. Zum ersten Mal hörten dutzende von Menschen auf ihn und warteten auf seine Entscheidungen. "Ich hatte keine Chance, müde zu werden", sagt er und grinst. "Zuviel wurde mir das nie. Im Gegenteil. Ich habe festgestellt: Das liegt mir." Stressresistent ist der Mann also auch noch. Man sollte wirklich gar nicht erst versuchen, mit ihm mithalten zu wollen.












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am um
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A.
am 01.11.11 um 23:25
Oh und diese Wunderbaren Hände können auch noch göttlich malen!
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noname
am 15.04.11 um 19:34
Sorry, nicht ONKEL, sondern Cousin Michael!
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noname
am 15.04.11 um 17:10
Zweifelsohne ein sehr attraktiver Mann, aber nichts gegen Onkel Michael! ;-))
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A.Hase
am 13.04.11 um 09:27
Der momentane Zauselbart dient nicht seinem Privatvergnügen (genauso wenig wie die Nicht-Frisur), sondern wuchert in Vorbereitung auf seine Rolle in seinem nächsten Film "Jesus loves me"(AT), in der er einen jungen Mann spielt, der vielleicht Jesus ist. Und er passt sich halt unserer Vorstellung der Darstellung - zumindest im Aussehen - an. Kommt ja in ein paar Monaten (in denen es noch schlimmer werden wird) Gottseidank wieder ab!
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