Die besten Songs des Jahres

Stephan Bartels' Jahreshits 2012

Von Norah Jones bis Kettcar: Hören Sie via Spotify die Lieblingssongs 2012 unseres Musikexperten Stephan Bartels.

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Illustration: Birgit Potzkai

Illustration: Birgit Potzkai

Die Top-17 der BRIGITTE-Musikseite

Rund 1000 CDs hat Musikexperte Stephan Bartels in diesem Jahr für BRIGITTE angehört. Viel Mist, aber auch ganz große Musik. Welche Songs seiner Meinung nach am besten waren? Das können Sie hier in unserer Spotify-Playlist hören. Von Norah Jones über Kettcar bis zu Jonathan Jeremiah - viel Spaß mit Bartels' Jahreshits!

Das sagt Stephan Bartels zu seiner Musikauswahl:

  • 1. Der König tanzt – Der König tanzt
    Ich bin ein beinharter Fan von Fettes Brot, deshalb freue ich mich über alles, was die Mitglieder dieser Band allein machen. Ist aber auch ein großer Song von König Boris.
  • 2. Triggerfinger – I Follow Rivers
    Ein Lied macht Karriere: Mit der Remix-Dance-Version ihres eigenen Songs von 2011 hat Lykke Li einen der Hits des Jahres gelandet. Mir gefällt diese geniale Version der Belgier Triggerfinger viel besser.
  • 3. Mumford & Sons – I Will Wait
    Auf Marcus Mumford und seine Jungs hat mich mein Sohn aufmerksam gemacht, als er sie vor zwei Jahren in England entdeckt hat. Jetzt sind sie auch bei uns groß. Zu Recht. Großartige Band, das.
  • 4. Norah Jones – She's 22
    Ich fand Norah Jones in den letzten Jahren furchtbar, weil langweilig und uninspiriert. Und dann kam im April "Little Broken Hearts", eine Platte voller Brüche und Coolness. Jetzt mag ich sie wieder, die Norah.
  • 5. Calexico – Splitter
    Sagt, was Ihr wollt: Calexico ist eine der besten Bands der Welt. Ich liebe diesen Wüsten-Tex-Mex-Folk mit dem Extraschuss Melancholie.
  • 6. Dillon – Tip Tapping
    Ich weiß, der Song wurde schon 2011 veröffentlicht. Entdeckt habe ich die Berlinerin aber erst im abgelaufenen Jahr. Und diese kleine verspielte Perle namens "Tip Tapping" auch.
  • 7. Michael Kiwanuka – I'll Get Along
    Zuerst habe ich Michael Kiwanuka, das mal so als Tipp nebenbei, auf der Youtube-Seite von Watchlistentell entdeckt. Der Mann bedient meine Retro-Ader auf das Schönste. Herrlicher Song von einem großen Album.
  • 8. Lisa Hannigan – Little Bird
    Ja, es ist Liebe. Ich bin dieser engelsgleichen Irin verfallen. Aber das habe ich nicht exklusiv, das geht in etwa jedem so, der sie sieht. Oder auch nur hört.
  • 9. Glen Hansard – Love Don't Leave Me Waiting
    Ganz sicher bin ich nicht, aber vielleicht ist Glen Hansard der Künstler des Jahres für mich. Sein neues Album "Rhythm and Repose" hat mich schwerst beeindruckt. So viel Seele in Musik ist selten.
  • 10. Kid Kopphausen – Schritt Für Schritt
    Im August noch haben Gisbert zu Knypphausen und Nils Koppruch ihr gemeinsames Debüt als Kid Kopphausen veröffentlicht. Es ist großartig. Im Oktober ist Nils dann eines morgens einfach nicht mehr aufgewacht. Gestorben mit 46, einfach so. Das ist so bitter. Er fehlt.
  • 11. Lianne La Havas – No Room For Doubt
    Meine persönliche Neuentdeckung des Jahres: Die Londonerin hat so viel Stimme, so viel Talent – und das beste Lächeln des Popgeschäfts. Die wird bleiben, glaubt mir.
  • 12. Stars – The Theory of Relativity
    Stars sind eine der spannendsten Bands überhaupt – die neue Platte der Kanadier ist nicht ganz so doll wie das Meisterwerk "In Our Bedrooms After The War" von 2007, aber immer noch spitze.
  • 13. Hey Rosetta! – Seeds
    Gut, dass es Freunde gibt: Diese qietschfidele Band aus Neufundland hat mir ein Kumpel nähergebracht. Herzlichen Dank.
  • 14. Jonathan Jeremiah – You Save Me
    Ich weiß nicht, warum, aber Männer mit Bärten sind auf meinen Musikseiten überproportional vertreten. Der hier deshalb, weil Stimme und Seele eine ziemlich beeindruckende Mischung ergeben.
  • 15. Julia Stone – It's All Okay
    Bisher war Julia Stone vor allem im Duett mit ihrem Bruder Angus erfolgreich. Aber es geht auch ohne Familie – toller Song der entzückenden Australierin.
  • 16. Kettcar – In Deinen Armen
    Die Stimme von Marcus Wiebusch spaltet – viele können Kettcar nicht hören, weil sie das Organ des Leadsängers schwer ertragen. Ich mag die Stimme, noch mehr aber die Texte. In Deutschland gibt es nur sehr wenig Besseres für mich.
  • 17. Dry the River – Bible Belt
    Diesen Song habe ich zuerst in einer Live-Akustik-Version gehört - und hatte ernstlich einen Kloß im Hals. Ein Traum.

Die beste Musik 2012 - jetzt via Spotify anhören

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