Fußball
Bilder: Durch die WM mit Jogi Löw
Nach ihrem tollen Spiel gegen England steht die deutsche Mannschaft im Viertelfinale der Fußball-WM. Der Weg dorthin war ein emotionales Auf und Ab - von niemandem schöner verkörpert als von Bundestrainer Jogi Löw. Die Jogi-Show.
Das vorherrschende Gefühl nach dem Halbfinale: große Trauer. Deutschland ist im Halbfinale gegen Spanien ausgeschieden.
Nächstenliebe:
"Ich habe an Dich geglaubt, und Du hast mich nicht enttäuscht", signalisiert Jogi Löw seinem Stürmer Miroslav Klose. Gegen Australien schießt Klose das 2:0.
Freude:
Jogi strahlt nach dem glänzenden Auftaktspiel seiner Jungs. 4:0 gegen Australien. So kann es weitergehen. Wird es leider nicht.
Fassungslosigkeit:
Im zweiten Gruppenspiel gegen Serbien gerät Deutschland mächtig unter Druck, Klose fliegt in Hälfte 1 vom Platz. Der Bundestrainer: fassungslos.
Wut:
Der in Pressekonferenzen und Interviews immer so besonnen wirkende Löw echauffiert sich im Serbien-Spiel immer mehr - so sehr, dass sogar die Kleiderordnung durcheinandergerät.
Große Wut:
Platzverweis, 1:0 für Serbien, verschossener Elfmeter von Poldi, weitere vergebene Chancen. Zu viel für Löw. Er wird zum Wasserwerfer.
Ungeduld:
Wie viel Zeit bleibt noch, um zumindest den Ausgleich zu schaffen? Nicht genug: Am Ende heißt es 1:0 für Serbien.
Angst:
Löw zwischen Serbien und Ghana. Ein Sieg gegen die Afrikaner muss her, um den Einzug ins Achtelfinale sicher zu schaffen. Angst vor der Blamage.
Zuversicht:
Geballte Fäuste, optimistischer Blick. Jogi zuversichtlich, die Jungs auf dem Platz nervös. Dann gelingt Özil der rettende Treffer zum 1:0 gegen Ghana. Großer Grund zur Freude (siehe Bild 3).
Euphorie:
Achtelfinale gegen England. Nach 32 Minuten führt Deutschland 2:0, am Ende steht es 4:1. Jogi Löw jubelt euphorisch, sein Assistent Hansi Flick und Millionen Deutsche tun das auch.
Stolz:
Was für ein Sieg! Jogi ist sichtlich stolz auf seine Jungs, Hansi scheint schon vom Finale zu träumen. Dafür muss das deutsche Team allerdings erstmal im Viertelfinale gegen Argentinien gewinnen, aber das hat ja vor vier Jahren auch geklappt.
kawa, Fotos: Getty, dpa

Navigieren mit Tastaturpfeilen möglich
Mehr aus der Rubrik "Kultur"
BRIGITTE im Abo
Jetzt bis zu 30% sparen
und Geschenk sichern