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Fußball

Was wir von Jürgen Klopp lernen können

1. Ein Unentschieden ist ein halber Sieg!

"Ich bin halt Optimist"

"Ich bin halt Optimist"

Sein Freund und Manager Marc Kosicke schwärmt von Klopps positiver Energie: "Wenn er den Raum betritt, fühlt man sich gleich viel besser." Der "Kicker" hat scherzhaft den Begriff "Klopptimismus" geprägt, weil Klopp in seiner Selbstbeschreibung vor keiner Positiv- Platitüde zurückschreckt: "Ich bin halt Optimist, mein Glas ist immer halb voll." Oder: "Mein Lebensmotto war immer, Dinge positiv anzugehen." Oder: "Mein Rezept war, nie zu resignieren." Aber es ist interessant, wie Klopp dies mit Leben füllt, wenn er zum Beispiel sagt: "Der Reiz des Fußballs liegt darin, dass man dieses Spiel immer gewinnen kann, egal, wie gut der Gegner ist." Das liest sich so weg, aber wenn man innehält, ist es bemerkenswert, denn das Zitat stammt aus einer schlechten Phase bei Mainz 05. Einer, in der andere Trainer über schlechtes "Spieler-Material" oder unfaire Schiedsrichter-Entscheidungen geklagt hätten. Optimismus funktioniert nur, wenn er nicht nur mit Hoffnung, sondern mit einer Herausforderung an sich selbst verbunden ist: Wenn ich glaube, dass man immer gewinnen kann, dann muss ich im nächsten Schritt einen Weg finden, das auch zu schaffen.

BRIGITTE
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