Trennung nach fünf Jahren
Katie Holmes und Tom Cruise: Endlich frei
Ende einer schrecklich netten Familie: Katie Holmes und Tom Cruise haben sich getrennt. Während Tom noch auf Island dreht, hat Katie bereits die Koffer gepackt und die Scheidung eingereicht. Überstürzt? Nein, überfällig! Hier sind sechs gute Gründe, warum Katies Entscheidung goldrichtig war.
Die Optimierungsfalle
"Komm, Schatz, wir bleiben heute einfach im Bett, gucken alle Staffeln '30 Rock', bestellen zehn Kilo Fast Food, erzählen uns schmutzige Witze und ..." Stopp. Das ist kein Satz, den Tom Cruise sagen würde. Tom Cruise sagt Sätze wie: "Jeden Tag fragen wir uns, Kate und ich: Wie waren wir? Wir schauen uns an und sagen: Ja, wir hatten einen guten Tag. Wir alle arbeiten daran." Dieser Mann führt sein Leben wie ein Projektmanager - und das seiner Frau gleich mit. Vermutlich fragt er sich schon beim Frühstück: Ist das zielführend? Könnten wir mit einem anderen Müsli schöner aussehen, noch mehr Leistung bringen? Eine Frau, die das fünf Jahre mitmacht muss einfach gehen - oder sich einen guten Drogendealer besorgen.
Der Kontrollfreak
"Nichts in meinem Leben ist mir wichtiger, als meine Frau und meine Kinder", sagte Tom Cruise vor vier Jahren. Übersetzt heißt das: Ich bestimme, wo es lang geht. Katie möchte einen neuen Film drehen? Tom sucht die Rollen aus. Katie freundet sich mit Victoria Beckham an? Tom hat etwas dagegen. Angeblich wollte er ihr sogar vorschreiben, sich "Kate" statt "Katie" zu nennen. Dass Katie vor vier Jahren gegen Toms Willen zum Broadway ging, machte Hoffnung. Mit der Scheidung ist sie endlich wieder in unserer emanzipierten Gegenwart angekommen.
Der religiöse Wahn
Tom Cruise in seiner Lieblingsrolle: der Prediger. Kürzlich hat er die höchste Entwicklungsstufe in der Scientology-Kirche erreicht: Operating Thetan, Level 6. Nach der Lehre von Ron Hubbard ist dies "ein Zustand spirituellen Bewusstseins, in dem ein Individuum in der Lage ist, sich und seine Umgebung zu kontrollieren. Er kann willentlich und wissentlich Ursache über Leben, Gedanke, Materie, Energie, Raum und Zeit sein." Klingt gaga? Ist es auch. Und wie. Immer wieder standen bei Filmpremieren Scientology-Gegner mit "Run, Katie, run!"-Schildern am roten Teppich. Gut, dass Katie endlich auf ihre Fans gehört hat.
Die Langeweile
Mal abgesehen davon, dass Menschen, die an den intergalaktischen Herrscher Thenu glauben und einen ständig an den "E-Meter" anschließen wollen, sehr ermüdend sind, bleibt auch sonst wenig Unterhaltsames in einem Leben mit Tom Cruise. Shoppen, schön aussehen und sonntags mit Schwiegermama zum Baseball gehen. Viel mehr hat Mr. Top Gun nicht zu bieten. Gähn.

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am um
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Marie
am 04.07.12 um 01:29
Scientology ist keine Kirche, sondern eine kriminelle, menschenverachtende Vereinigung, die nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar ist.
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Mim
am 03.07.12 um 15:31
da ist mir doch ein Fehler unterlaufen ...
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Mim
am 03.07.12 um 15:30
Du meine Güte! Nicht, dass ich gegen Gleichberechtigung oder für Tom Cruise bin .... ich bin gegen Aburteilung im Maßstab der bunten Frauenzeitschriften, die zuhauf bei Friseuren und in Nagelstudios ausgelegt bin. Liebe BRIGITTE, da habe ich mir doch mehr intellektuelles NiveaU von Euch erwartet. Katie Holms wird schon ihren Grund für die Länge der Ehe mit Tom Cruise gehabt haben, ebenso wird sie ihren Grund für die Trennung von ebenwelchem gehabt haben. Wissen werden es letztendlich nur die beiden warum. Alle anderen Vermutungen bewegen sich, wie das Wort schon vermuten lässt, im großen Reich des Dichter Nebels.
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Julie
am 03.07.12 um 13:54
Herrliche geschrieben. Danke für diesen Artikel, in dem sooo viel Wahrheit steckt!
mehr (4)ich bin gegen Aburteilung im Maßstab der bunten Frauenzeitschriften, die zuhauf bei Friseuren und in Nagelstudios ausgelegt sind.