Sorgt der Oscar fürs Liebes-Aus?

Drei sind einer zuviel: Glaubt man der Statistik, ist der goldige Oscar-Mann Schuld am Liebes-Aus vieler Schauspielerinnen. Wir zeigen prominente Opfer des Oscar-Fluchs - als Warnung für Natalie Portman.

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Liebes-Aus nach Oscar-Gewinn: Sandra Bullock

Bislang war der Oscar-Fluch nur ein unschönes Gerücht, jetzt lässt er sich wissenschaftlich belegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ehe von Siegerinnen der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" früher endet als die ihrer sieglosen Kolleginnen beträgt 63 Prozent, berechnete Colleen Stuart von der Universität in Pittsburgh. Die Forscherin hat das Liebesleben aller nominierten Schauspieler und Schauspielerinnen seit 1936 untersucht, macht 751 Nominierte. Von diesen ließen sich 60 Prozent mindestens einmal nach ihrer Nominierung scheiden. Dabei fällt auf: Die Ehen der Oscar-Gewinnerinnen hielten im Schnitt nur noch 4,3 Jahre, die der nominierten Kolleginnen ohne Oscar immerhin 9,5 Jahre. Die Männer hingegen blieben noch rund zwölf Jahre mit ihren Ehefrauen zusammen. Warum gerade bei den Oscar-Gewinnerinnen so oft das Liebes-Aus droht? Colleen Stuart hat dazu ihre Vermutungen: Das plötzliche Rampenlicht tut der Beziehung nicht gut, vor allem, wenn nur sie drinsteht. Männer haben oft ein Problem damit, wenn der Status ihrer Frau höher ist als der eigene. Das viele Geld, das sie verdient, die Anerkennung, die vielen Fans, das erstarkte Selbstbewusstsein der Preisgekrönten - all das könnte zum Liebes-Aus führen. Jüngstes Opfer des Oscar-Fluchs: Sandra Bullock. Am 7. März 2010 nahm sie die Trophäe für "Blind Side" entgegen und schwärmte in ihrer Dankesrede von Gatte Jesse James. Kurz darauf war die Ehe am Ende.

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  • kawa
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