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alle VideosAber sonst ist alles gut...? Peinliche Promis 2010
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Keine Frage, dieser Mann dominiert die Kategorie peinliche Promis: Italiens Premier Berlusconi benimmt sich durchgängig so unmöglich, dass wir schon gar nicht mehr wissen, was wir alles aufzählen sollen. Hier die Top-Drei seiner neuesten Peinlichkeiten: (3) Vor der italienischen Bischofskonferenz erzählt er den Witz, wie Jesus zu spät zu Gott zurückkommt - weil man auf der Erde die Todesstrafe abgeschafft hat. (2) Obwohl er gern die Kulturetats kürzt, hat Berlusconi gerade 70.000 Euro locker gemacht, um eine Statue vor seinem Amtssitz zu restaurieren. Für das Geld soll unter anderem ein fehlender Penis wieder angesetzt werden. (1) Als Aldo Brancher, ein alter Kumpel von Berlusconi, der Hehlerei und Unterschlagung angeklagt wird, ernennt ihn der "Presidente" im Frühjahr 2010 kurzerhand zum Minister.
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Was ist eigentlich derzeit mit Deutschlands Vorzeige-Feministin los? Alice Schwarzer kommentiert den Kachelmann-Prozess für die BILD-Zeitung. Hallo? Ausgerechnet für jenes Blatt, das auf jeder Titelseite nackte Frauen bringt. Und das mit den Themen Sex und Crime einen großen Teil seines Umsatzes macht. Und dann meiert Alice Schwarzer in eben jener Postille auch noch Familienministerin Kristina Schröder in einem offenen Brief ab. Weil die sich in einem Interview kritisch über Schwarzers Frauenbild geäußert hatte. Das ist nicht nur peinlich, Frau Schwarzer, das ist vor allem unsouverän.
Ach, das Leben als professionelle Provokateurin ist doch ziemlich anstrengend: dieser Zwang, immer neue, ungewöhnliche Ideen ausbrüten und dann durch die Medien posaunen zu müssen. Diesmal ist der Schuss mal wieder nach hinten losgegangen. Im November hat Charlotte Roche Bundespräsident Wulff angeboten, mit ihm ins Bett zu gehen, wenn er das Gesetz mit den längeren Akw-Laufzeiten nicht unterzeichnet. Im Dezember hat er es unterschrieben. Heißt das jetzt im Umkehrschluss, dass unser Staatsoberhaupt sich von ihrer Sex-Offerte so bedroht gefühlt hat, dass er lieber die Atomkraftwerke länger laufen lässt?
Eigentlich ist es ja sehr gut, sich gegen Kindesmissbrauch einzusetzen. Allerdings ist Stephanie zu Guttenberg dabei als Co-Moderatorin der RTL II-Sendung "Tatort Internet" zu weit gegangen. Damit hat sie ein Fernsehformat unterstützt, dass auf reißerische und sehr fragwürdige Weise vorgab, potenzielle Kinderschänder entlarven zu wollen. Auch der Afghanistan-Besuch an der Seite ihres Mannes hinterlässt einen Nachgeschmack: Dass Publicity und mediale Dauerpräsenz um jeden Preis wichtiger sind als Inhalte.
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Dass Kerners SAT 1-Talkshow schon seit Längerem im Quotentief dümpelt, ist eine Sache. Dass der von politischem Wissen eher unbelastete Fernsehplauderer jetzt aber im Marschgepäck von Verteidigungsminister zu Guttenberg und seiner Frau an den Hindukusch mitgeflogen ist, eine ganz andere. Mal schnell ein bisschen Fernsehunterhaltung produzieren, wo andere sterben, nur um die Quote wieder aufzumöbeln? Nee, Herr Kerner, das geht gar nicht.
Von Mel "Mad Max" Gibson sind wir schon einiges gewohnt: Trunkenheit in der Öffentlichkeit, antisemitische Sprüche und bizarre Kinofilme. Doch dieses Jahr hat seine ehemalige Lebensgefährtin Oksana Grigorieva Anzeige gegen ihn erstattet wegen häuslicher Gewalt. Er soll sie so stark ins Gesicht geschlagen haben, dass ihr dabei ein Zahn zerbrach. In einem Telefonmitschnitt, den der Internetdienst Radaronline.com veröffentlicht hat, soll der Hollywoodstar sie sogar mehrfach mit dem Tode bedroht haben. Gibson gestand vor Gericht, lediglich leicht mit der flachen Hand zugeschlagen zu haben, um einen hysterischen Anfall zu stoppen. Zu viel Prügelrollen im Film gespielt, Mel?
Loddar, lass gut sein. Ob Liliana eine intrigante Ehebrecherin ist oder nicht, das wollen wir nun wirklich nicht mehr wissen. Behalte deine "Beweis-SMS" also bitte für dich und zieh - leise - einen Strich unter Ehe Nummer Vier.
Was machen Promis, wenn sie das Gefühl plagt, keine Beachtung zu bekommen? Richtig, sie erlauben sich ein deplatziertes Statement. Und damit hat sich auch Frau Herman mal wieder selbst übertroffen: Die Loveparade-Tragödie verglich sie mit Zuständen wie bei "Sodom und Gomorrha". Die Besucher dieser "Drogen-, Alkohol- und Sexorgie" hätten sich doch freiwillig entschieden herzukommen, obwohl sie wussten, was sie erwartet ... Frau Herman, das war mal wieder ein Volltreffer ins Geschmacklose!
Lieber David, wir sind ja viel von dir gewohnt. Und die letzten Baywatch-Folgen haben wir dir längst vergeben. Aber seit deinem Comeback im Musikantenstadl wissen wir unsere Gefühle nicht mehr so recht einzuordnen. Sollen wir lachen? Sollen wir heulen?
"Ich bin in Englisch, was das Gespräch angeht, sehr sicher". Ähm... ja richtig, Mister EU-Kommissar! Und alle anderen eben eher unsicher, weswegen sie auch nicht verstehen, was Sie mit Sätzen wie "In my homeland Baden-Württemberg we are all sitting in one boat" meinen könnten. Auch wir fragen uns, ob man als EU-Vertreter des Englischsprechens mächtig sein muss oder ob für den Posten des Energie-Kommissars nicht auch Schwäbisch ausreicht. Das Wort "Sparen" ist schließlich in keiner anderen Sprache so tief verwurzelt wie in diesem süddeutschen Dialekt.
Wenn Thilo Sarrazin öffentlich etwas äußert, dann sind das gern krude Theorien, in denen Ausländer oder Hartz-IV-Empfänger eine Rolle spielen. So was wie: "Ich muss niemanden anerkennen, der ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert" oder "Das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern ist Untergewicht." Damit will er provozieren (und schafft das auch), aber vor allem befördert er sich damit ins Abseits. "Ihr seid alles Arschlöcher!", sagte der SPD-Politiker mal zu Demonstranten. Und damit hat er auch eine Menge über sich selbst gesagt.
Ex-Topmodel Waris Dirie scheint der Ruhm ein wenig zu Kopf gestiegen zu sein. Bei einer Pressekonferenz zu ihrem neuen Buch "Schwarze Frau, weißes Land" soll Dirie die Anwesenden unentwegt angepöbelt haben. Ihren Verlagsleiter raunzte sie an, er möge gefälligst auf Deutsch sprechen, damit wenigstens sie ihm nicht zuhören müsse, und einem Fotografen drohte sie: "Wenn du einschläfst, fliegst du raus!". Na, na, na! Mutiert da die Wüstenblume am Ende noch zur fleischfressenden Pflanze?
Nadja Abd El Farrag, Exfreundin von Dieter Bohlen und bekannt für übermäßige Fettleibigkeit. Wie bitte? Ja, Naddel hat nach eigener Ansicht ein Fettproblem, und das hat sie sich in diesem Jahr wegsaugen lassen. Wahrscheinlich lagerte das nach außen hin unsichtbare Fett in ihren Knochen oder unter ihrem Haupthaar.
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am um
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melli
am 15.12.10 um 10:39
Zu Frau von Guttenberg kann ich mich Anne nur anschließen. Punkt.
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Anne
am 15.12.10 um 08:35
Bei Frau zu Guttenberg kann ich in diesem Sinne keinen Fehler finden. Wir leben leider in einem Land in dem es in Sachen Kindesmissbrauch eine sehr hohe Dunkelziffer gibt und die im Gesetz nicht nur den Knackpunkt der Unschuldsvermutung des Täters bis zu dessen Verurteilung annimmt und in dem Täter nicht mal aussagen müssen. Dass da etwas getan werden muss und dass dieses Thema Öffentlichkeit benötigt, hat sie meiner Meinung nach richtig erkannt und etwas angepackt. Das zu kritisieren ist leicht. Ein Haar in der Suppe findet sich leicht und gleichzeitig wenig Leute, die etwas Vergleichbares tun. Von einer Frauenzeitschrift hätte ich diesen Kommentar nicht erwartet.
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Lalique
am 10.08.10 um 11:24
Waris Dirie mag sich daneben benommen haben, aber sie hat wenigstens Gründe, stinkwütend zu sein - die sie in dem genannten Buch darlegt.
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Christine Kreuzer
am 03.08.10 um 13:52
Nur weil die Leute so "promigeil" sind und sich die Medien nur zu gerne auf das Liebesleben dieser
mehr (14)Frau Schwarzer Unsouveränität vorzuwerfen, weil sie in der Bildzeitung sehr wohltuend objektiv über den Kachelmannprozess berichtet und somit gerade dem breiten Publikum eine andere als die sonst in den Medien stark voreingenommene Sichtweise bietet, empfinde ich als Frechheit und bei der Kritik an Frau Schröder geht es sicherlich NICHT nur um deren Kritik an Frau Schwarzers Frauenbild. Das wurde schon so häufig öffentlich kritisiert, da käme eine Frau Schwarzer vor lauter öffentlichen Briefen zu nichts anderem mehr.
Bye the way, manche Äußerungen Frau Schröders empfinde ich als viel peinlicher.
Wenn dadurch selbst nur ein paar Kinder vor Missbrauch geschützt werden und ein paar Täter, die oft mehrer Kinder im Laufe ihres Lebens missbrauchen entlarvt werden, ist schon viel getan.
Ein gutes Stück weit kann ich sie verstehen!
Es ist haarsträubend, was sie alles erlebt hat - als schwarze Frau in Europa unter Weißen und auf ihrem Geburtskontinent, in Afrikas korrupten Ländern.
Und das als Prominente, vor denen normalerweise alle katzbuckeln...
Leute stürzen, wird das alles so hochgejubelt!
Wenn keiner mehr diese so unwichtigen Infos liest oder anschaut, erledigt sich diese Sache
von selbst!