Bundesliga
Bayern-Trainer Pep Guardiola: So wird Fußball noch schöner
Die beste Nachricht zum Start der Bundesliga: Pep Guardiola kommt im Sommer als neuer Trainer zum FC Bayern München. Warum wir uns auf den Mann aus Barcelona schon jetzt freuen.
Vier Jahre lang war Guardiola beim FC Barcelona für den Zauberfußball der Katalanen zuständig und holte mit Spielern wie Messi und Piqué insgesamt 14 Titel. Im Sommer wird er der erste spanische Trainer der Bundesliga.
Sehr sympathisch: Seine Frau Cristina lernte Guardiola in einem Kleidergeschäft in seinem Heimatdorf Santpedor kennen. Die beiden sind seit 21 Jahren verheiratet und haben drei Kinder. Derzeit lebt die Familie in New York und gönnt sich ein fußballfreies Jahr. Pep besucht als Gast-Student die Columbia University und erkundet mit Cristina das Kulturleben der Stadt.
Schwarzer Designer-Anzug, passende Krawatte und ein tadelloser Dreitagebart: Nicht nur als Trainer pflegt Guardiola seinen ganz eigenen Stil.
Der denkt mit: "Ich möchte mein Gehirn nicht nur in den Füßen haben", erklärte Pep Guardiola einmal. Nach der Schule studierte er ein Jahr lang Jura, als Profi-Fußballer verfasste er Kolumnen für das renommierte Time-Magazin. Vor wichtigen Spielen soll der Katalane mit Vorliebe Hermann Hesses "Glasperlenspiel gelesen haben.
Als Spieler waren sie beide höchst erfolgreich, als Trainer hat Guardiola seinen Kollegen überflügelt: Bei der Fifa World Player Gala in Zürich Anfang 2012 wurde er als bester Trainer des Jahres 2011 ausgezeichnet. Lothar Matthäus durfte gratulieren.
Regelrecht fußballverrückt sei Guardiola, sagen seine Weggefährten. Er selbst behauptete in einem Interview: "Wenn im Fernsehen ein guter Film kommt, schalte ich um und schaue nicht das Spiel von Real Madrid."
Und dann die Hände zum Himmel: Ob sich Guardiola bei den Bayern zu einem ähnlichen "Feierbiest" entwickelt wie einst sein Vorgänger Louis van Gaal?

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