Tierliebe
Dieses Hundefoto bringt Tierschützer auf die Palme

Nur drei Hunde vor dem Fressnapf könnte man denken. Aber was hier zu sehen ist, macht viele Menschen im Netz sehr wütend.

Nein, unglücklich sehen diese kuscheligen Hunde jetzt nicht unbedingt auf diesem Foto aus. Gierig stürzen sie sich auf ihre Freßnäpfe - und ebenso gierig stürzen sich besorgte Tierschützer auf jedes neue Foto, das die Chinesin Meng Jiang auf ihrem Instagram-Konto veröffentlicht.

Denn so niedlich diese Panda-Hunde aussehen mögen, der einzigartige Look der Tiere ist nicht etwa eine Züchtung, sondern eine kosmetische Maßnahme: Meng Jiang färbt das Fell ihrer Hunde schwarz, selbst um die Augen herum.

Der Effekt ist natürlich niedlich - wer möchte nicht einen Mini-Panda zum Knuddeln haben? Aber für die Hunde ist die ständige Färberei natürlich alles andere, als angenehm - weswegen es im Netz auch starken Protest gegen die gefärbten Panda-Hunde gibt.

"Meine Tiere sind meine Babys"

Mehrere Tierschutzorganisationen haben die Pelz-Färberei als "unnatürlich und unnötig" scharf verurteilt. Es gibt sogar eine Online-Petition, in der Jiang aufgefordert wird, ihre Hunde nicht mehr einzufärben. Tausende haben die Forderung bereits unterschrieben - was die Hundehalterin bisher allerdings nicht beeindruckt hat.

"Ich möchte allen sagen, dass die Farbe professionelle Hundepelz-Farbe ist, die hunderprozentig natürlich, ungiftig und sicher für Hunde ist", so Jiang gegenüber der chinesischen Website People's Mail Online. "Meine Tiere sind meine Babys und ich passe auf, dass sie sich wohl fühlen."

Diese Worte kommen bestimmt von Herzen, aber trotzdem bleiben ein paar Fragen ungeklärt: Ist "ungiftige" Pelz-Farbe auch dann harmlos, wenn sie direkt in ungeschützte Hundeaugen kommt? Und: Sind diese Hunde nicht vielleicht auch ohne schwarze Farbe niedlich genug?

  • Artikel vom 12.02.2016
    heh

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